Weitere Sturmeinsätze in Wiener Neustadt. Leider keine Pause für die Wiener Neustädter Einsatzkräfte brachte das Abflauen des Windes in den Montag-Vormittagsstunden.

Erstellt am 24. Februar 2020 (12:02)

"Es schien, als ob so manche Sturmschäden erst im Laufe des Vormittags entdeckt und in weiterer Folge gemeldet wurden", heißt es in einer Aussendung der Feuerwehr. Zur Stunde sind immer noch Feuerwehrleute in Wiener Neustadt unterwegs, um Sturmschäden zu beseitigen. 

Über 50 Einsätze waren es, welche die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt seit Sonntagabend beschäftigten. An die 60 Einsatzkräfte waren, über die Nacht verteilt, dabei im Einsatz. Dabei wurden über 200 (!) Einsatzstunden von den ehrenamtlichen Helfern geleistet.

Presseteam d. FF Wr. Neustadt

Ein Baum in einer Stromleitung war am Vormittag eine der Herausforderungen für die Feuerwehr. Nachdem der Strom durch das Energieversorgungsunternehmen abgestellt war, konnte der Baum mit dem Kran geborgen und auf dem betroffenen Grundstück abgelegt werden. Zeitgleich meldete sich unser Feuerwehrkurat Pater Michael. Im Neukloster stürzten lose Dachschindeln auf die Gehwege rund um das Neukloster.

Die Umgebung wurde abgesichert. Mit Hilfe der Polizei mussten außerdem die Halter von angrenzend geparkten Fahrzeugen ermittelt werden, um die Autos zu entfernen. Weiters kam es in der Bahngasse in einem Kreuzungsbereich zu einem Verkehrsunfall. Ein Unfallauto musste zur Seite gestellt werden, um den Verkehrsfluss wieder zu ermöglichen.

Presseteam d. FF Wr. Neustadt

Neben den beschriebenen Einsätzen ereigneten sich auch zahlreiche kleinere Einsätze in der Stadt. Zur Stunde befindet sich die Feuerwehr noch auf vier weiteren, sturmbedingten, Einsätzen. Ein Abflauen der Einsatzintensität ist momentan nicht absehbar. Trotz wochentags konnten dennoch ausreichen Kameraden gestellt werden, welche im Laufe des Tages die erweiterte Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten und dadurch sofort auf weitere Notrufe reagieren können.

Die Feuerwehr weist darauf hin, "dass die Einsatzkräfte nur zu Einsätzen der akuten Gefahrenabwehr ausrücken".