Wr. Neustadt: Ärger über „Pommes-Park“

Erstellt am 03. August 2022 | 05:45
Lesezeit: 2 Min
Fastfood-Reste von Jugendlichen sorgen für Unmut im Vogelweide-Park.
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Erst im Vorjahr war die „Spinnerin am Kreuz“ saniert worden und strahlt seitdem auf den Vogelweide-Park in der Josefstadt herunter. Mit den aktuellen Entwicklungen hat die altehrwürdige Statue aber keine Freude, genauso wie die Park-Besucher.

Der Park verkommt in den letzten Monaten immer wieder zum „Pommes-Park“. Speisereste, Verpackungen, Flaschen und Dosen finden sich immer wieder auf den Grünflächen.

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Fastfood-Verpackungen werden nach dem Essen in den Grünflächen des Parks zurückgelassen.
 
Foto: Fotos: Schranz

Es sind überwiegend Überreste von Fastfood-Ketten, die einen teils ekeligen Eindruck hinterlassen. Vor allem in den letzten beiden Corona-Jahren habe sich in der Kreuzgasse beim Park-Eingang ein regelrechter Hotspot für Jugendliche entwickelt, die sich dort regelmäßig treffen, weiß SPÖ-Umweltstadtrat Norbert Horvath, der selbst in der Josefstadt wohnt. „Es ist leider nicht der einzige Müll-Spot in der Stadt – ich appeliere eindringlich an jeden, seinen Müll ordnungsgerecht zu entsorgen“, so Horvath.

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Müll liegt auch oft um die Mülleimer herum.
Foto: Fotos: Schranz

Das Thema ist über das Magistrat bereits bis zur Polizei vorgedrungen – dort will man „im Zuge der Streifentätigkeit“ auch ein Auge auf die Mistfinken im Vogelweide-Park werfen. Zudem sollen die Mülleimer dort öfters entleert werden.

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