Wann geht das Licht an?. Siedlungs-Bewohner am Kleinen Lazarett sind verärgert, seit Jahren fehlt dort in einigen Gassen die Straßenbeleuchtung – optimal für Einbrecher.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 29. September 2014 (10:46)
NOEN, Schranz
Fehlende Beleuchtung. Am Abend in der Albert Janetschek Gasse am Kleinen Lazarett: Es ist stockdunkel, man sieht nicht einmal die Hand vor Augen.
Im Dunkeln ist gut munkeln... und zu stehlen. So geschehen in der neuen Wohnsiedlung am Kleinen Lazarett. In einer Nacht wurden dort fünf Fahrräder gestohlen, dazu wurde in ein Auto eingebrochen. Gesehen hat keiner etwas, kein Wunder – seit Jahren fehlt in einigen Gassen die Straßenbeleuchtung. Beim Lokalaugenschein zeigt sich, warum die Kriminellen in der Siedlung zugeschlagen haben: Es ist stockdunkel, nicht einmal die Gassenschilder sind zu entziffern – optimale Bedingungen für Einbrecher.

Im kommenden Jahr werden Lampen installiert

Thomas Hackl, Bewohner der Albert Janetschek Gasse: „Wir wohnen seit vier Jahren hier und haben noch immer keine Straßenbeleuchtung – abgesehen davon, dass wir auch keine asphaltierte Straße haben.“ Er habe sich am Magistrat schon mehrmals bezüglich einer Beleuchtung erkundigt, „es hat immer geheißen, dass es am Geld scheitert.“ Und: „Es gibt hier auch Bewohner wie etwa allein erziehende Mütter, die wirklich Angst haben, wenn es finster wird.“

Nach einer Anfrage der NÖN bei der zuständigen Magistratsabteilung dürfte zumindest in der Albert Janetschek Gasse bald das Licht angehen. Laut Wirtschaftshof-Chef Peter Wagenhofer werden dort im kommenden Jahr Lampen installiert. Pro Laterne entstehen der Stadt übrigens 2.500 Euro (Material und Installierung) an Kosten.