Die Wr. Neustädter Polizei radelt wieder. „Fahrradpolizisten“ überwachen vor allem die Innenstadt, aber auch Straßenzüge mit hoher Kriminalitätsrate.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:33)
Nur das Blaulicht fehlt noch: Polizei mit Rad unterwegs.
zVg.

Die Exekutive tritt wieder in die Pedale: Seit 2008 gibt es in Wiener Neustadt „Fahrradpolizisten“, die an den Kriminalitätsbrennpunkten und speziell im innerstädtischen Bereich unterwegs sind. Dazu werden sie für Schwerpunktaktionen, insbesondere was die Sicherheit rund um den Fahrradverkehr betrifft, eingesetzt.

Die Beamten werden aus den drei Polizeiinspektionen der Stadt rekrutiert und für ihre Einsätze zusammengezogen. Ziel des Einsatzes der Fahrradstreifen ist es, durch ihre sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bürger zu heben und vor allem rücksichtslose Radler zu disziplinieren, heißt es seitens der Polizei.

Bestreift werden vor allem Fußgängerzonen, Geh- und Radwege, Naherholungsgebiete, Straßenzüge mit hoher Kriminalitätsrate sowie Parkanlagen.

Polizeichef Manfred Fries: „Uniformierte Fahrradstreifen sind optimal in der Kriminalitätsbekämpfung und der Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Zudem sind sie umweltfreundlich, leise und legen mindestens die vierfache Wegstrecke einer Fußstreife zurück. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind äußerst positiv.“

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