Johanna Beisteiner am 24. April im Museum St. Peter an der Sperr

Erstellt am 12. April 2022 | 11:09
Lesezeit: 3 Min
Wr neustadt museum
Foto: zVg
„Klassische Musikerin zu sein, bedeutet für mich, Zeitloses und Neues zu schaffen“, erklärt Multitalent Johanna Beisteiner. Und das tut sie mit Kreativität, die sie für die „Triebkraft der Gesellschaft“ hält. Am 24. April um 11 Uhr gastiert Johanna Beisteiner mit einem musikalisch-historischen Streifzug im Museum St. Peter an der Sperr in Wiener Neustadt.
Werbung

Die Gitarristin, Sängerin und Tänzerin Johanna Beisteiner macht ein interessantes Detail im Privatleben Kaiser Maximilians I. lebendig. Die Texte der Künstlerin befassen sich mit dem Schicksal einer Mätresse des Kaisers. Den Sohn aus dieser Beziehung erkannte der Kaiser als seinen eigenen an und ermöglichte ihm damit eine glänzende Karriere als Kirchenmann. Mit der Musik von den bedeutendsten Komponisten der Zeit taucht das Publikum in das beginnende 16. Jahrhundert ein.

Zur Person

Bereits als 16-Jährige begann Johanna Beisteiner ein Instrumentalstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nach ihrem Diplom 1999 unternahm sie erste Konzertreisen ins Ausland, unter anderem trat sie mehrmals im Teatro della Concordia (Italien), dem Jekaterinburger Dom Aktjora (Russland) und im Rahmen von Veranstaltungen zur Revitalisierung des Berliner Schlosses Hohenschönhausen auf.

Johanna Beisteiner zählt zu den international bekanntesten und innovativsten klassischen Gitarristinnen. Die Österreicherin tritt regelmäßig als Solistin auf, gastiert bei Festivals und gibt Kammermusik- sowie Liederabende. Darüber hinaus spielt sie Gitarrenkonzerte mit verschiedenen Orchestern wie den Budapester und Sotschier Symphonikern, dem Malta Philharmonic Orchestra, der Kammerphilharmonie Graz sowie dem Budapester Streichkammerorchester unter der Leitung renommierter Dirigenten wie Michelle Castelletti, Béla Drahos, Achim Holub oder Oleg Soldatov.

Die künstlerische Tätigkeit von Johanna Beisteiner ist nicht auf die Präsentation von Standardwerken beschränkt, sondern umfasst ebenso die Erweiterung des Repertoires für klassische Gitarre durch die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und eigenen Werken. Bei der Wiener Gesangspädagogin und Pianistin Gerlinde Jelinek bildet sie sich stimmlich weiter und entwickelt Techniken, die Musikern beim Singen anspruchsvoller Kunstlieder ein eigenständiges Begleiten auf der Gitarre ermöglichen. In ihren Programmen, die häufig zu einem bestimmten Thema gestaltet sind, kombiniert sie instrumentale, vokale, tänzerische und literarische Elemente auf individuelle Weise.

Weitere Infos unter www.museum-wn.at, Tickets unter www.webshop-wn.at.

Werbung