Flugpolizei landet 2023

Erstellt am 22. Juni 2022 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
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Dachgleiche gefeiert: Landespolizeidirektor Franz Popp, Cobra-Leiter Hannes Gulnbrein, BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner, Innenminister Gerhard Karner, Bürgermeister Klaus Schneeberger (beide ÖVP) und Christian Stella, Leiter der Flugpolizei.
Foto: Hacker-Walton
Am Cobra-Gelände wurde die Dachgleiche des Neubaus gefeiert.
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„Gut Ding braucht Weile“, meinte Innenminister Gerhard Karner. Bürgermeister Klaus Schneeberger drückte es so aus: „Die schwierigsten Geburten bringen die schönsten Kinder zur Welt.“ Fünf Jahre nachdem unter dem damaligen Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) die Pläne für die Übersiedelung der Flugpolizei von Wien-Meidling nach Wiener Neustadt präsentiert worden waren, wurde am Montag Dachgleiche gefeiert. In den Jahren dazwischen hatten u.a. Regierungswechsel, Hürden im Vergabeverfahren und auch der Ziesel-Schutz das Projekt gebremst.

Ende 2023 soll die Flugeinsatzstelle im Vollbetrieb sein. Die Kosten wurden bislang mit knapp 22 Millionen Euro beziffert. Der Neubau am Cobra-Gelände in der Straße der Gendarmerie bietet auf 6.250 m² Platz für 45 Piloten, Techniker und Verwaltungspersonal. In dem Hangar können auch größere Hubschrauber wie der „Black Hawk“ Platz finden.

„Es wächst zusammen, was zusammengehört“, sagte Karner: „Das Einsatzkommando Cobra nimmt die Dienste der Hubschrauber-Flotte oft in Anspruch, sowohl für Einsätze als auch für die Ausbildung.“ Stadtchef Schneeberger: „Wir haben immer den Anspruch gestellt, die sicherste Stadt Österreichs zu sein – mit der MilAk, der Cobra und den Einsatzkräften in der Stadt. Die Flugpolizei ist hier das Sahnehäubchen.“

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