Puchegger: „Gemeindearbeit statt Gemeindepolitik!“. Hochwolkersdorfs Bauernbund-Obmann Martin Puchegger führt die ÖVP-Liste "Miteinander Hochwolkersdorf" in die Wahl am 27. September. Mit der NÖN sprach er über Ziele, die Kritik an der Korrektur des Wählerverzeichnisses und die bisherige Arbeit der amtierenden Bürgermeisterin.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 09. September 2020 (08:50)
ÖVP-Spitzenkandidat Martin Puchegger.
Philipp Grabner

„Im Grunde geht es darum, dass wir künftig keine Gemeindepolitik, sondern Gemeindearbeit machen!“ Das sagt Hochwolkersdorfs Bauernbund-Obmann Martin Puchegger im ausführlichen NÖN-Interview vor der Gemeinderatswahl am 27. September. Puchegger führt die ÖVP-Liste „Miteinander Hochwolkersdorf – Volkspartei und Unabhängige“ als Spitzenkandidat an. Wie er den Wahlkampf in Coronazeiten so empfindet? Puchegger verweist darauf, dass das der erste Wahlkampf für ihn sei, deshalb sei ein Vergleich schwer. „Trotz Corona versuchen wir, Hausbesuche zu machen – natürlich unter den gegebenen Sicherheitsbestimmungen. Meist findet das ohnehin nur über den Gartenzaun statt.“ Abseits dessen informiere man online sowie via Aussendungen, meint er.

Angesprochen auf die groß angelegte Korrektur des Wählerverzeichnisses, initiiert von Parteiobmann Johannes Münz, erklärt Puchegger, dass die Aktion „sicher zu wenig durchdacht“ gewesen sei. Er habe verabsäumt, dem einen Regel vorzuschieben, was ihm leid tue, meint er. Der bisherigen Arbeit von SPÖ-Bürgermeisterin Sylvia Blank stellt er ein gutes Zeugnis aus, sie habe das Tagesgeschäft „gut“ erledigt. Und thematisch nennt er eine positive Dorfentwicklung, die Evaluierung des Raumordnungsplanes sowie die Attraktivierung des Angebots für die Jugend als wesentliche Kernpunkte.


Mehr dazu