ÖVP will Nummer 1 in Wiener Neustadt werden. 900 Gäste kamen zur ÖVP in die Arena Nova, darunter auch prominente Mitstreiter.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 08. Januar 2020 (10:24)

Es war ein Wahlkampf-Spektakel: Rund 900 Menschen kamen am Dienstagabend zum Auftakt der ÖVP in die Arena Nova. Dabei freute sich Bürgermeister Klaus Schneeberger über zwei besondere Gäste: Bundeskanzler Sebastian Kurz (für den es Standing Ovations gab) kam acht Stunden nach seiner Angelobung in der Hofburg nach Wiener Neustadt. Wobei Schneeberger betonte: „Du bist nicht als Bundeskanzler hier, sondern als persönlicher Freund.“

Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ließ sich den Wahlkampfauftakt nicht entgehen. „Du hast und in den letzten Jahren in Wiener Neustadt unheimlich geholfen, danke dafür“, meinte das Stadtoberhaupt in Richtung Landeshauptfrau. Ein großes „Danke“ ging auch an seine Frau Elfi sowie an seine Kinder, die ihn in den letzten Jahrzehnten unterstützt hätten.

Das Wahlziel von Klaus Schneeberger war schnell definiert: „Wir müssen in dieser Stadt erstmals Nummer 1 werden!“ In einem Rückblick betonte er die gute Zusammenarbeit der „Bunten Stadtregierung“, die auch Sebastian Kurz schmunzelnd würdigte: „Ich habe schon mit nur einem Koalitionspartner meine Probleme gehabt.“

Mir gehen die Ideen für Wiener Neustadt noch lange nicht aus Klaus Schneeberger

Von der „Schuldenhauptstadt“ habe sich Wiener Neustadt in den letzten fünf Jahren zu einer blühenden Stadt gemausert, so Schneeberger – inklusive Mega-Projekte wie Landesausstellung oder der FH City Campus. Und er versprach seinen Zuhörern für die Zukunft: „Mir gehen die Ideen für Wiener Neustadt noch lange nicht aus.“

Als Wahlkampfthema Nummer 1 sieht Klaus Schneeberger (wie schon vor fünf Jahren) die Innenstadt. Sie sei nach wie vor eine Herausforderung, man könne in fünf Jahren nicht die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte rückgängig machen, so das Stadtoberhaupt. Aber auch der Kampf gegen den Klimawandel stehe oben auf der Agenda, bereits im Budget für 2020 seien 9,5 Mio. Euro für klimafreundliche Maßnahmen vorgesehen.

Weitere Themen: Kinderbetreuung, Integration und Stadtentwicklung. Nicht zuletzt auch die geplante Ostumfahrung, dann könne endlich der Rückbau der Grazer Straße in Angriff genommen werden: „Mein Traum ist ein Boulevard mit Bäumen und Geschäften“, präsentierte Schneeberger seine Vision.