Filmprojekt mit Klimaschutz-Botschaft. Die Landesberufsschule Waldegg präsentiert am 11. April im Festsaal das Filmprojekt „Unser ökologischer Fußabdruck“.

Von Lisa Stoiber. Erstellt am 06. April 2019 (04:53)
Stoiber
Berufsschuldirektorin Martha Umhack, Karin Helm (Gastronomie), Elisa Schrammel (Gastronomie), Zehra Yilmaz (Büro), Schulsprecher Musa Acer (Einzelhandel) und Stv.-Direktor Thomas Meneder.

Die Landesberufsschule Waldegg ist seit vier Jahren Teil des „Ökolog“-Netzwerks für Schule und Umwelt. Ökolog- Schulen verbinden Engagement für die Umwelt mit sozialen und ökonomischen Fragestellungen.

„Wir haben jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt, heuer ist das Thema „Unser ökologischer Fußabdruck“ in Anlehnung an Greta aus Stockholm, einer 15-jährigen Klimaschutz-Aktivistin aus Stockholm“, sagt Berufsschuldirektorin Martha Umhack.

"Rund 100 Schüler zeigen was getan werden kann"

„Die Idee dahinter war, da wir einen praktischen Zugang als Berufsschule haben, zu fragen, was kann man tun – also nicht nur im Rahmen der Freitagsdemos der Schüler zu protestieren, sondern was kann man selbst im Kleinen tun. Dies möchten wir im Rahmen unserer Kernkompetenzen Essen, Trinken, Wohnen, Konsumieren zeigen“, erklärt der stellvertretende Direktor Thomas Meneder.

Rund 100 Schüler aus vier Klassen der Lehrberufe Gastronomiefachleute, Büro- und Industriekaufleute sowie Einzelhandel zeigen anhand einzelner Filmbeiträge was in diesen Bereichen für den Klimaschutz getan werden kann. Dazu zählen beispielsweise im Büro das Papiersparen und das Kennen heimischer Hölzer als Einrichtungsberater, so Umhack. Im Rahmen des Projektes gab es zudem verschiedene Exkursionen, zu einer Jägerei, dem Bioweingut Auer in Tattendorf, einen Wildkräuterlehrausgang nach Bad Erlach und viele mehr.

Die vier Klassen wurden filmisch von dem Piestinger Youtuber Michael Schober begleitet. Daraus ist ein Film entstanden, in dem aufgezeigt wird, was jeder im Einzelnen für den Klimaschutz leisten kann: „Unsere Message ist: Jeder kann etwas mit kleinen Schritten für ein großes Ganzes tun“, so Meneder. Am 11. April wird das Projekt im Rahmen eines Filmvortrages im Festsaal von 13 bis 15 Uhr vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen.