Trauer um langjährigen Vizebürgermeister Franz Schmid

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 05:59
Lesezeit: 3 Min
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Franz Schmid wird vielen Menschen in Erinnerung bleiben.
Foto: privat
Langjähriger Walpersbacher Vizebürgermeister verstarb unerwartet im Alter von 67 Jahren.
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Er wurde plötzlich aus dem Leben gerissen: Der Familienvater, Vizebürgermeister und langjährige Lehrer Franz Schmid verstarb plötzlich und unerwartet an den Folgen einer Sepsis im Alter von 67 Jahren. „Am Wochenende vor seinem Tod sind wir noch am Winternachtsball gewesen. Dann ist alles sehr schnell gegangen, obwohl die Ärzte alles für ihn getan haben, konnten sie ihm nicht mehr helfen“, trauert seine Frau Susanne Schmid.

Franz Schmid wirkte seit 2005 als ÖVP-Vizebürgermeister in Walpersbach, im Gemeinderat war er seit 1985. Vor allem seit seinem Pensionsantritt kümmerte er sich persönlich um die Zustellung der Einkäufe an vor allem ältere Mitbürger. ÖVP-Ortschef Peter Lielacher: „Durch sein freundliches Wesen war er ein angenehmer Mensch, der sich gerne für andere eingesetzt hat.“

Ein Lehrer mit Leib und Seele

Franz Schmid war nicht nur in Walpersbach bekannt, sondern ist auch einer Vielzahl von Lanzenkirchnern als Deutsch-, Turn- und Werklehrer in guter Erinnerung. Er unterrichtete von 1977 bis 2013 an der Hauptschule Lanzenkirchen. Ein besonderes Steckenpferd von Franz Schmid war der fächerübergreifende Unterricht – so bastelte er im Werkunterricht mit Holzbausteinen die „Fördertafel“ mit den Namen der Schüler und verwendete diese im Deutschunterricht für das spielerische Lernen der Rechtschreibung. „Er war ein Visionär, der seinen Beruf geliebt hat“, so Susanne Schmid, Direktorin der Neuen Mittelschule Lichtenegg, wo ihr Mann nach seiner Station in Lanzenkirchen bis zu seiner Pensionierung lehrte.

Privat war Sport immer ein ganz wichtiger Bestandteil seines Lebens, begonnen mit dem Fußballspielen in seiner Jugend, über das Tennisspielen in diversen Vereinen und seiner großen Leidenschaft dem Skifahren, die er zusammen mit seiner Frau Susanne teilte. Noch in den Weihnachtsferien durfte er seine neuen Rennski in Südtirol einweihen. Seine besondere Kraftquelle war ein Ort in Südtirol, wo er, wann immer möglich, viel Zeit mit seiner Frau verbrachte.

Seine zweite große Leidenschaft war das Bootfahren und so wurden viele unvergessliche Urlaube auf der nördlichen Adria verbracht. „Mit seiner ruhigen, immer freundlichen, immer hilfsbereiten, besonnenen und unaufdringlichen Art, wird er uns immer in Erinnerung bleiben“, trauert Susanne Schmid um ihren Ehemann.

Am Donnerstag, dem 26. Jänner, besteht von 12 bis 14 Uhr die Möglichkeit, sich von Franz Schmid in der Pfarrkirche Walpersbach zu verabschieden, danach findet die Seelenmesse statt. Bereits am Mittwoch findet um 18 Uhr in der Pfarrkirche eine Gebetsandacht statt.

Wer als Vizebürgermeister an die Stelle von Franz Schmid tritt, wird erst nach dem Begräbnis beschlossen, so Bürgermeister Peter Lielacher.

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