Christina Ottino: Lehrling mit Herzblut. Christina Ottino (18), im dritten Lehrjahr bei Figaro Richtar, berichtet als „Lehrlingsbotschafterin“ über ihren Joballtag als Frisörin.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 06. September 2019 (05:43)
Grabner
Ottino mit ihrem Chef Franz Richtar und einem ihrer Pokale von einem Lehrlingsbewerb.

Dass Christina Ottino ihren Job gerne macht, kann sie schlecht verbergen. Im Frisörsalon von Figaro Franz Richtar in der Therme „AquaNova“, wo die 18-Jährige aktuell ihr drittes Lehrjahr absolviert, scherzt und plaudert sie während ihrer Arbeit mit den Kunden, wirkt stets engagiert – und hat immer ein Lächeln auf den Lippen: „Ich habe im Rahmen der Praxistage in der Schule recht schnell gemerkt, dass mich dieser Beruf interessiert“, erzählt sie beim NÖN-Besuch.

Die Kreativität habe sie dabei von Anfang an begeistert: „Und mit dem Chef und den Kollegen habe ich mich auch von Anfang an super verstanden“, freut sie sich über die gute Wahl.

Wohl auch, weil sich Ottino mit besonders viel Herzblut für ihren Job engagiert, wurde sie gefragt, ob sie Lehrlingsbotschafterin werden wolle. Als solche berichtet sie in sozialen Medien in Form von Videos oder Fotos über ihren Joballtag und soll so jungen Menschen das Ergreifen eines Lehrberufes schmackhaft machen.

„Ich finde, jeder sollte das machen, was er gerne möchte“

„Ich habe schon bei einigen Bewerben oder der Frisörakademie mitgemacht – und als die Frage kam, ob ich denn Botschafterin werde wolle, habe ich gleich zugesagt“, berichtet Ottino, die in Markt Piesting lebt. Die Initiative selbst geht von der Bundesinnung der Frisöre aus.

Generell empfiehlt sie bei der Berufswahl, sämtliche Optionen zu prüfen: „Ich finde, jeder sollte das machen, was er gerne möchte.“ Eine Lehre zu machen, sei aber immer eine gute Entscheidung. Und der Job als Frisörin sowieso: „Weil es toll ist, wenn Kunden stets nach dir fragen, weil sie zufrieden sind. Oder sie das Geschäft mit einem Strahlen im Gesicht verlassen!“