Debatte um Radler in Fußgängerzone. Junge Mutter schildert NÖN Probleme mit Radlern in der Innenstadt. Polizei & Rathaus: „Nicht viele Beschwerden.“

Von Mathias Schranz und Mathias Schranz. Erstellt am 13. August 2019 (05:24)
Schranz
Im Schritttempo ist das Radeln in den Fußgängerzonen erlaubt.

Das Radfahren in den Fußgängerzonen – es ist im Schritttempo erlaubt – erhitzt nach wie vor die Gemüter. So schildert etwa Jungmutter Martha Jeitler der NÖN: „Ich war letzte Woche wochentags am späten Nachmittag mit meinem einjährigen Sohn, der kürzlich gehen lernte und voller Elan in alle Himmelsrichtungen eilt, in der Fußgängerzone unterwegs und ich musste feststellen, dass es für ihn fast lebensgefährlich war. Es ist unglaublich, wie viele Fahrradfahrer und E-Roller dort mit vollem Karacho durchsetzen“, klagt sie.

„Muss erst etwas passieren?“

Sie habe ihre Sorgen auch bei der Polizei deponiert: „Dort meinte man, es sei schwierig hier etwas auszurichten, da die Radfahrer und Rollerfahrer natürlich schon lange weg sind, bis die Polizei da ist, und eine Anzeige erst erstattet werden kann, wenn etwas passiert ist. Muss erst wieder etwas Schlimmes passieren, bis etwas geändert wird?“ Die NÖN fragte am Rathaus und bei der Polizei nach. Von beiden Stellen war zu hören, dass es immer wieder zu Beschwerden bezüglich Radfahren in den Fußgängerzonen gebe – allerdings würden sich diese in Grenzen halten. Seitens der Polizei wird dazu auch festgehalten, dass das Thema von den Fußstreifen als auch der „Radfahrpolizei“ im Auge behalten wird.

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