Dieb stahl Charity-Geld. 4.200 Euro, die eigentlich für Tierschutzvereine vorgesehen waren, wurden bei einer Charity-Veranstaltung gestohlen.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 10. November 2019 (14:07)
Symbolische Übergabe des Geldes an die Vereine kurz vor dem Ende der Veranstaltung.
privat

Gegen Ende der Benefiz-Veranstaltung war die Welt für alle Beteiligten noch in Ordnung. In Summe wurden 4.200 Euro an drei Tierschutzvereine symbolisch übergeben. Vor circa 200 Gästen spielten am Freitagabend die Musiker  von "Lees Revenge" im SUB auf, das vegetarische Buffet von "Karl's BBQ" war sensationell gut, richtig lustig war es beim Fotoshooting von „Mike Bauers Profifotobox“. Der Hauptpreis der Tombola, nämlich ein "Partygutschein" von Bernd Brandstätter vom SUB in der Höhe von 4.000 Euro, ging an eine junge Dame, die Wiener Neustadt wegen dieser Charity-Veranstaltung besuchte.

Als alle gerade am Aufräumen waren, erfolgte dann ein gezielter Diebstahl der kompletten Handtasche von Organisatorin Daniela Hagen. Darin befanden sich nicht nur die 4.200 Euro, sondern auch sämtliches privates Bargeld, alle Karten, alle Schlüssel, Smartphone. Schnell waren zwei Polizisten von der Burgplatz-Inspektion zur Stelle. "Dank deren Hilfe konnte wenig später das Handy geortet werden, noch in guter Hoffnung, zumindest die Tasche samt restlichem Inhalt zu finden.

Dem war leider nicht so, allein das Handy wurde offenbar aus einem fahrenden Auto geschmissen und lag auf einer Wiese stadtauswärts auf der Puchbergerstraße", so die Veranstalter Daniela und Michael Hagen. "Wir mussten natürlich sofort die Karten sperren und ebenso die Alarmtechnik unseres Hauses anpassen lassen, sowie Schlösser wechseln, um weiteren Schaden abzuwenden, was wir bereits samstags geschafft haben“. 

Geld wird privat ersetzt

Für die Organisatoren steht fest: Das gestohlene Geld wird privat ersetzt und sobald wie möglich den Vereinen übergeben. Allerdings ist der Ärger groß: "Wenn jemand zu einer Charity-Veranstaltung kommt, und dann fähig ist so etwas den Veranstaltern anzutun, hat kein Verständnis zu erwarten. Von uns nicht, und vermutlich auch von niemand anderem. Wenn es so etwas wie Karma gibt, möge es der- oder demjenigen nie wieder was Gutes bescheren", so Daniela und Michael Hagen. 

Großer Ärger besteht auch bei dem "Lees Revenge" Frontman. Er will den Veranstaltern helfen, damit sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben. "Wir würden gratis auftreten, vielleicht können wir noch andere Bands dazu bewegen. Die Planungen laufen bereits."