FH will keine Großgastro. Fachhochschule entschied sich gegen eine große Gastronomie, für die sie die volle gewerberechtliche Genehmigung gebraucht hätte. Kleines Cafe wird aber errichtet.

Von Victoria Schmidt. Erstellt am 22. März 2018 (04:23)
ARGE Citycampus Scheibenreif.Strixne
Der geplante FH Campus bei der Karmeliterkirche wird eine Gastronomie für Studenten und Mitarbeiter bekommen und soll umliegenden kleinen Gastronomiebetrieben die Möglichkeit geben, sich zu etablieren.

Am vergangenen Donnerstag wäre eine gewerberechtliche Verhandlung im Rathaus anberaumt gewesen, bei dem es um die Erteilung einer gewerbebehördlichen Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb eines Gastronomielokals mit Gastgarten am neuen „Citycampus Wiener Neustadt“ in der Schlögelgasse, gehen hätte sollen.

Dieser Termin wurde abgesagt, da das Ansuchen von den Antragstellern und somit von der Immobiliengesellschaft (FHI) der Fachhochschule Wiener Neustadt, wieder zurückgezogen wurde. Auf Anfrage der NÖN bestätigte Geschäftsführer Peter Erlacher, dass die FHI das Ansuchen zurückgezogen hat und die FH keine große Gastronomie am Standort der Karmeliterkirche etablieren wird.

Für Studenten und Mitarbeiter bedeutet das keinen Nachteil

Er erklärte, dass eine solch große Gastronomie von Anfang an als Option gehandelt und daher auch mit den weiteren Plänen eingereicht wurde.

Im Zuge der Projektentwicklung habe man aber gesehen, dass es besser wäre, kein derartiges großes Gastronomieprojekt an der FH zu führen und stattdessen ein kleineres Vorhaben umzusetzen, wofür nicht die volle gewerberechtliche Genehmigung einzuholen ist.

Für Studenten und Mitarbeiter der FH bedeutet das keinen Nachteil. Die kleinere Gastronomie, etwa in Form eines Cafés, wird für Externe nicht zugängig sein.

Außerdem würde eine große FH-Gastronomie auch in Konkurrenz zu kleineren Betrieben rund um den FH City-Campus stehen, so die FHI.

Man habe aber das Ziel eine Win-Win-Situation für Fachhochschule und Stadt Wiener Neustadt herauszuholen. Das könne gelingen, wenn sich rund um den Campus kleinere Betriebe etablieren und entwickeln können.