Filmfestival Frontale: Neustart zu siebtem Geburtstag . Zur Übersiedelung ins Stadttheater wird ein dichtes Programm mit prominenten Gästen aus der Filmwelt geboten.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 05. Oktober 2017 (03:22)
Festival-Direktor Christoph Dostal, Schauspielerin Katharina Stemberger und Ehrenbürger Karl Merkatz.
Frontale/Claudia Prieler

Neuer Direktor, neuer Spielort, größere Kapazitäten und größeres Budget: Die siebte Auflage der Frontale gleicht einem Neustart. Vom SUB in der Singergasse übersiedelt das Filmfestival in das Stadttheater, das damit erstmals seit dem Jahr 1999 wieder als Kino genutzt wird. Das erhöht freilich die Zahl der Zuschauerplätze: Statt 100 im SUB passen ins Stadttheater rund 600. Auch das Budget wurde kräftig erhöht, auf 84.000 Euro, von denen 35.000 das Land trägt und 19.000 die Stadt; der Rest kommt von Sponsoren.

„Gemeinsam mit dem Land verfolgen wir das Ziel, Wiener Neustadt als ein Zentrum des Films zu positionieren“, sagte ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger bei einer Pressekonferenz im Wiener Café Museum, „die Rückkehr ins Stadttheater und die Weiterentwicklung der Frontale sind die Basis dafür.“ Festival-Direktor Christoph Dostal hatte sein erstes Kino-Erlebnis im früheren „Theaterkino“: „Umso mehr freue ich mich, dass es uns gelungen ist, den Film zurück ins Stadttheater zu holen.“ Auf den alten Leinwand werden die Filme künftig mit einem modernen Projektor um 57.000 Euro gezeigt. Zu den Publikumsgesprächen wird auch Neustadts Ehrenbürger Karl Merkatz erwartet, der neuer Schirmherr des Festivals ist.