Gerüchte um Fischapark sind "völliger Quatsch"

Leitung des Einkaufscenters kämpft gegen "Corona-Gerücht" an, das seit Wochen in Umlauf ist.

Erstellt am 11. November 2021 | 08:29
Fischapark
Foto: Franz Baldauf

Es ist ein Gerücht, das in Wiener Neustadt und Umgebung seit Wochen die Runde macht. In unterschiedlichen Versionen wird erzählt, dass eine Polizistin oder eine Ärztin eine Person erkennt, die eigentlich in Quarantäne sein sollte, aber im Fischapark unterwegs ist. Nach einem Ausruf, die "in Quarantäne befindliche Person möge sich bitte bei der Information melden", wären dann plötzlich bis zu 30 Personen gekommen.

Die NÖN fragte sowohl beim Fischapark als auch bei der Polizei nach. „Das ist absoluter Quatsch, mit dem wir schon seit mehreren Wochen konfrontiert werden. Wir haben uns auch schon mit der Polizei in Verbindung gesetzt, doch die ist auch machtlos, wenn es darum geht, solchen Gerüchten, die in verschiedenen Variationen weiterverbreitet werden, ein Ende zu setzen,“ sagt Center-Manager Christian Stagl. Auch die Wiener Neustädter Polizei betont auf Nachfrage der NÖN, dass es keinen solchen Fall gegeben hätte. 

Begonnen haben soll diese Negativ-Kampagne in Salzburg, im Visier stand hier der Europapark. „Jetzt haben diese Behauptungen Ostösterreich erreicht, und das sind wirkliche Fake-News“, bedauert Stagl. Übrigens: Auch über die Shopping City kursieren seit Wochen ähnliche Gerüchte, die seitens der Center-Leitung heftig dementiert werden.