Größere Schutzzone für Bahnhof und Stadtpark?. Die Schutzzonen, die im Herbst auslaufen, könnten nicht nur verlängert, sondern auch vergrößert werden.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 29. August 2017 (05:12)
BMI/Karl Schober
Bundesminister Wolfgang Sobotka, Bürgermeister Klaus Schneeberger und Stadtpolizeikommandant Oberstleutnant Manfred Fries

In den vergangenen Wochen haben sich die Beschwerden wieder gehäuft: Anrainer berichten, dass sich die Drogen-Szene rund um den Bahnhof unangenehm breitgemacht hat. Eltern und Spaziergänger erzählen, wie sie im Stadtpark Dealer beobachten oder sogar von ihnen angesprochen werden.

Was tun? Eine mögliche Lösung, die schon bald Besserung bringen könnte: Die zwei Schutzzonen, die im Stadtpark und rund um den Bahnhof errichtet wurden, laufen formal im Herbst ab. Sie sollen nicht nur verlängert, sondern wahrscheinlich auch vergrößert werden. Damit sollen potenzielle Dealer weiter weg von den Hotspots verdrängt werden als bisher, wo sie ihre Plätze zum Teil nur geringfügig verlegen mussten. ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger zog vergangene Woche eine positive Bilanz über die ersten vier Monate der Schutzzonen, in denen es 223 Betretungsverbote gab: „Wir werden diesen Weg konsequent fortsetzen. Es zeigt sich, wie wichtig die Einführung der Schutzzonen war.“

ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka kündigte eine harte Gangart an: Sein Ziel sei es, „die Verdrängung so weit zu betreiben, dass sie am besten irgendwann gänzlich außerhalb Österreichs stattfindet“.

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