Hitze: Rotes Kreuz im Dauereinsatz. Retter sind bei Temperaturen jenseits der 30 Grad gefordert: Viele Schwächeanfälle, besonders bei Pensionisten.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 14. Juli 2021 (05:39)
Rotes Kreuz im Einsatz
Rotes Kreuz im Einsatz.
APA

Aufgeheizter Beton, Hitze, nur wenig Abkühlung. Die „Hundstage“ machen sich auch beim Roten Kreuz bemerkbar. „Teilweise müssen wir Hitze-Patienten im Viertelstunden-Takt ins Spital einliefern“, sagt Rot Kreuz-Bezirksstellen-Geschäftsführer Andreas Birnbauer. Viele Menschen, vor allem ältere, würden die Temperaturen unterschätzen. „Wenn dann auch noch zu wenig getrunken wird, macht der Kreislauf schnell schlapp. Das unterschätzen die Leute einfach“, weiß Birnbauer.

Er appelliert deswegen an den Hausverstand: „Viel trinken, nach Möglichkeit in den heißen Stunden die Wohnung nicht verlassen und falls doch im Schatten bleiben. Und in der Nacht durch Lüften kühle Luft in die eigenen vier Wände bringen.“

Immerhin: Die meisten Spitalspatienten können das Krankenhaus bald wieder verlassen – oft bringt sie eine Infusion wieder auf die Beine.

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