Julius Meinl verlässt den Marienmarkt. Platzhirsch Meinl sperrt sein Café zu. Ein neuer Marktbetreiber wurde bereits gefunden. Die Vertragsunterzeichnung soll noch in den kommenden Tagen stattfinden.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 30. Juli 2019 (06:00)
Kristina Veraszto

Es ist der siebente und wohl auch der schlimmste Abgang seit Eröffnung des Marienmarkts. Julius Meinl sperrt nach seinem Geschäft auch sein Café zu. Am Freitagabend und am Samstag wurde der Marktstand am Hauptplatz ausgeräumt. Bereits vor einem Jahr wurden die Gerüchte um die Schließung des Meinl-Standes immer lauter, nachdem die Filiale auf einer Wiener Immobilienseite aufschien.

Damals dementierte  zwar Meinl-Manager Herbert Vlasaty die Gerüchte, sagte aber, bei Interessenten gesprächsbereit zu sein. Auch am Freitagvormittag  gab es auf NÖN-Anfrage keine klare Antwort. „Im Geschäftsleben ist alles möglich“, so Vlasaty. Laut NÖN-Informationen wurde aber bereits ein neuer Marktbetreiber gefunden. Die Verträge sind aber noch nicht unterschrieben.


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