Kräfte gebündelt als „Kasematten Quartier“. Drei Unternehmerinnen wollen Geschäfte rund um die Bahngasse zusammenbringen. Begegnungszone im Gespräch.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 10. Dezember 2019 (04:30)
Nicole Steinacher („Der kleine magische Laden“), Alice Sinzinger („Im Wunderland“) und Nina Nutz (Steinwelten).
Hacker-Walton

Mit vereinten Kräften wollen sie ihr Grätzl fördern: Nicole Steinacher („Der kleine magische Laden“), Alice Sinzinger („Im Wunderland“) und Nina Nutz (Steinwelten), die ihre Geschäfte in der Bahn- bzw. Brodtischgasse haben, gründen einen Verein zur Förderung des kleinen Handelsgewerbe.

Als „Kasematten Quartier“ sollen die Geschäfte der näheren Umgebung (Bahngasse von Ring zu Ring, in der Lederergasse ab der Stadtmauer, Singergasse, Brodtischgasse, Allerheiligengasse bis Allerheiligenplatz, Lange Gasse, Kurze Gasse, Mittere Gasse) Kräfte bündeln und gemeinsam Akzente setzen. Aktuell werden Mitglieder gesucht.

"Als großes Vorbild sehen wir die Neubaugasse in Wien"

„Wir wollen die Aufbruch- und Erneuerungsenergie der Landesausstellung nutzen“, sagen die drei Unternehmerinnen: „Als großes Vorbild sehen wir die Neubaugasse in Wien.“ Die Einkaufsstraße im 7. Wiener Gemeindebezirk tritt seit Jahren erfolgreich mit gemeinsamer Marke und Aktionen, die die gesamte Gasse betreffen, auf.

Mit der Stadt gab es bereits erste Gespräche, in denen auch eine mögliche Begegnungszone im „Kasematten Quartier“ thematisiert wurde. Dafür würden sich die Bahn- oder die Brodtischgasse anbieten.

Das erste Event im „Kasematten Quartier“ ist ein Late Night Shopping kommenden Freitag (13. Dezember) bis 21 Uhr.