Kultur.Gut.Natur.: Eine weitere Ernte am Fohlenhof. Der Gemeinschaftsgarten bleibt noch einen Sommer am alten Standort – dann soll innerhalb des Parks übersiedelt werden.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 08. April 2018 (04:48)
Ulrike Seehofer, Andrea Watz und Karoline Karpati können in diesem Frühjahr noch einmal am alten Standort des Gemeinschaftsgartens aussäen.
Hacker-Walton

Es war doch nicht die letzte Ernte am Fohlenhof: Der Gemeinschaftsgarten von Kultur.Gut.Natur darf bleiben – zumindest bis Ende des Jahres. Darauf hat man sich mit der Stadt geeinigt. Wie berichtet, wurde der Pachtvertrag nach Ärger mit Anrainern mit Jahresende 2017 gekündigt.

ÖVP-Stadtrat Franz Dinhobl
Schranz

Jetzt geht es zumindest einen Sommer noch am angestammten Standort weiter – wenn auch mit Einschränkungen: „Der Garten ist nicht mehr öffentlich zugänglich, nur noch für den Verein“, sagt Karoline Karpati. Außerdem darf mit Kindern nur noch von 8 bis 18 Uhr gegärtnert werden – ein Zugeständnis an die Anwohner.

Es war nicht leicht, eine Lösung zu finden“, sagt ÖVP-Baustadtrat Franz Dinhobl zur NÖN. Er ist mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden: „Keine Veranstaltungen am Abend und am Wochenende, damit kommt man den Anrainern entgegen. Gottseidank haben wir auch erreicht, dass die Schulprojekte weiter abgewickelt werden können.“ Das bestätigt auch Karoline Karpati: „Bis Oktober können wir unser normales Arbeits- und Workshop-Programm durchziehen, inklusive Ferienspiel.“

Und dann?

„Im Herbst erfolgt die Übersiedlung auf einen neuen Standort in der Akademie. Hier wird die Stadt mithelfen, damit das ordnungsgemäß über die Bühne gehen kann“, sagt Stadtrat Franz Dinhobl.

Seitens des Vereins ist man mit dem angebotenen Grundstück zwischen Akademiebad und Militärakademie noch nicht uneingeschränkt zufrieden: Es fehle die notwendige Infrastruktur, um etwa die Schul-Workshops weiter durchführen zu können.

In weiteren Gesprächen mit der Stadt und der MilAk soll nun ausgelotet werden, ob es Gebäude in der Nähe des neuen Grundstücks gibt, die genutzt werden können.