Ludwig & Bösendorfer beim „Beethoven Frühling“. Das neu gegründete Festival macht für ein Konzert am 3. Mai in der Bösendorfer Klaviermanufaktur Station.

Von Brigitte Steinbock. Erstellt am 29. Februar 2020 (05:27)
ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger und Pianistin Dorothy Khadem-Missagh.
Steinbock

Spätestens seit letztem Jahr wissen viele Menschen, dass Beethoven einen Bezug zu Wiener Neustadt hatte – er wurde hier nämlich wegen Landstreicherei verhaftet. Dieses Ereignis wurde zur Eröffnung des Bürgermeistergartens szenisch dargestellt.

Und dank dieser Geschichte macht das neue Festival „Beethoven Frühling“ nun auch in der „Allzeit Getreuen“ Station.

Ins Leben gerufen wurde der Konzertzyklus anlässlich des 250. Geburstags von Ludwig van Beethoven von Bösendorfer-Pianistin Dorothy Khadem-Missagh, die es gemeinsam mit Jakob Bayer als künstlerischem Leiter organisiert. Khadem-Missagh: „Es geht um Geschichten, Musik und Ideale von Beethoven und gespielt wird an Plätzen, die der Komponist mochte, die mit ihm in Verbindung stehen.“

Von 3. April bis 7. Mai finden insgesamt acht Veranstaltungen in Baden, Wien und Wiener Neustadt statt. Am 3. Mai lädt die Bösendorfer Klaviermanufaktur um 11 Uhr zu einer Matinee mit dem Trio „Vision“. Dorothy Khadem-Missagh (Klavier), Ekaterina Frolova (Violine) und Peter Somodari (Violoncello) spielen Beethovens Klaviertrio Nr. 1, Gáls „Variationen über eine Wiener Heurigenmelodie“ op. 9 und Brahms’ Klaviertrio Nr. 1. Karten für das Konzert sind bereits bei Ö-Ticket erhältlich.