Militärdiözese: Andreas Binder zum Diakon geweiht. Vizeleutnant Andreas Binder wurde in der St. Georgs-Kathedrale zum ständigen Diakon für die Militärdiözese geweiht.

Von Red. Wr. Neustadt. Erstellt am 16. September 2020 (10:18)

„Der diakonale Dienst ist die Grundgestalt des kirchlichen Dienstes“, das betonte Militärbischof Werner Freistetter bei der Weihe von Vizeleutnant Andreas Binder zum ständigen Diakon für die Militärdiözese am Montagvormittag, 14. September, am Fest der Kreuzerhöhung in der St. Georgs-Kathedrale. An der Feier, die unter strikten Corona-Maßnahmen stattfand, nahmen auch viele Militärgeistliche sowie Brüder im diakonalen Dienst teil.

Diakone haben besonderen Auftrag

In seiner Predigt hob Militärbischof Werner Freistetter den besonderen Auftrag des Diakons in der Kirche hervor. „Die Diakonweihe ist die Grundlage allen kirchlichen Dienstes“, so der Militärbischof. Er repräsentiere das Fundament, ohne das keine weitere Form des kirchlichen Dienstes möglich sei: „Christus als der, der dient, aus Liebe für die Menschen“, so Bischof Freistetter.

Besonderer Dank an Familie und Wegbereiter

Im Anschluss an die Weihe richtete Vizeleutnant Binder noch einige persönliche Worte an die Feiergemeinschaft und insbesondere an seine Familie, der er in besonderem Maße dankte. Er habe erst spät zu Gott gefunden, so Binder, aber „dein Wille geschehe, man kann sich deinem Willen nicht entziehen, so der frischgeweihte Diakon. Mit Vizeleutnant Binder sind nun bereits sechs ständige Diakone für das Militärordinariat tätig.

Er soll in Zukunft an der St. Georgs-Kathedrale und der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt wirken. Binder ist zudem auch als Militärpfarradjunkt in der St. Georgs Kathedrale tätig.