NEOS fehlten nur zehn Stimmen. Die NEOS zitterten lange um ihr Mandat – am Ende reichte es wieder nicht.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 28. Januar 2020 (03:24)
Für die NEOS rund um Spitzenkandidat Martin Neureiter (2.v.r.) und Verena Ehold reichte es knapp nicht.
Franz Baldauf

Es war ein nervenaufreibender Abend für die NEOS. Gegen Ende des Abends machten sich im Rathaus dann aber doch traurige Mienen breit. Sie ereilte das selbe Schicksal wie 2015 – der Sprung ins Stadtparlament wurde knapp verpasst. Am Ende fehlten zehn Stimmen.

Spitzenkandidat Martin Neu-reiter zeigte sich sichtlich enttäuscht: „Ich habe klar mit dem Einzug in den Gemeinderat gerechnet und sogar ein zweites Mandat für möglich gehalten.“

Warum es auch im zweiten Anlauf nicht funktioniert hat, erklärt er folgendermaßen: „Offensichtlich hat die Bürgermeisterwahl den Wahlkampf dominiert, wir sind mit unseren Themen nicht durchgedrungen. Es war aber in Ordnung, was wir mit einem Mini-Budget auf die Beine gestellt haben.“