Polizeigeld veruntreut? Anklage wurde fixiert. Ehemalige Bedienstete der Wiener Neustädter Polizeidirektion soll über 100.000 Euro abgezweigt haben.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 16. Januar 2018 (04:06)
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Jetzt steht es fest: Gegen eine ehemalige Bedienstete der Wiener Neustädter Polizeidirektion wird Anklage erhoben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der NÖN. Der Frau – sie befindet sich mittlerweile im Ruhestand – werden „Veruntreuung unter Ausnutzung einer Amtsstelle“ sowie „Amtsmissbrauch“ vorgeworfen.

Wie die NÖN vor einigen Wochen exklusiv berichtete, soll die Frau große Mengen Geld abgezweigt haben. Laut Staatsanwaltschaft sollen so über 100.000 Euro veruntreut worden sein. Bei den Geldern dürfte es sich um Gebühren handeln, die etwa für einen neuen Reisepass oder einen Führerschein entrichtet werden müssen.

Diese Gelder sollen auf das Privat-Konto gewandert sein. Der Fall war bereits im Vorjahr aufgeflogen, im Juli wurde Anzeige erstattet. Noch in den nächsten Wochen soll es zur Gerichtsverhandlung kommen.