Posting verstieß gegen Verbotsgesetz: Verurteilung. Angeklagter erhielt auch wegen Verhetzung via Facebook 18 Monate bedingt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 19. Februar 2018 (16:02)
Steinbock
Vor Gericht bekannte sich der 48-Jährige schuldig. Von der nationalsozialistischen Gesinnung distanziere er sich aber.

Facebook-Postings haben einen bisher unbescholtenen Mann am Montag in Wiener Neustadt wegen Verstößen nach dem Verbotsgesetz und Verhetzung vor ein Schwurgericht gebracht. Er wurde Gerichtsangaben zufolge nach kurzer Verhandlung anklagekonform - nicht rechtskräftig - zu 18 Monaten bedingter Freiheitsstrafe verurteilt.

Der wesentliche Anklagevorwurf hatte gelautet, im April 2016 anlässlich des Geburtstags von Adolf Hitler "Ein dreifach Hoch auf unseren Führer" geschrieben zu haben. Weiters soll der Beschuldigte auf derselben Plattform syrische Staatsangehörige und auch Muslime allgemein verächtlich, herabsetzend und die Menschenwürde verletzend beschimpft haben.