Prostitution im Stadtpark?. Burschen angesprochen: Mädchen aus dem Drogenmilieu soll ihre Dienste angeboten haben.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 08. August 2017 (05:24)
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Symbolbild

Wegen des Computerspiels „Pokémon Go“ waren zwei Neustädter am Dienstagabend im Stadtpark. Beim Pavillon kam es dann aber nicht nur zur Pokémon-Begegnung. Ein Mädchen, stark geschminkt, schlich um den Pavillon und die beiden Burschen herum, man kam ins Gespräch. „Das Mädchen hat uns dann für 30 Euro ihre Dienste angeboten, ich hab zuerst geglaubt, ich bin im falschen Film“, schildert einer der Burschen der NÖN, „wir haben das dann natürlich abgelehnt.“

Laut ihnen dürfte das Mädchen aus dem Drogenmilieu kommen, „zumindest dürfte sie auf irgendetwas ‚drauf‘ gewesen sein, so, wie sie sich benommen hat“, erzählt der Augenzeuge. Die zwei Burschen hätten die Szenerie dann noch länger beobachtet und auch einen „Aufpasser“ für das Mädchen ausgemacht. „Sie ist dann mit einem älteren, dicken Herren Richtung Bahnhof verschwunden“, so der „Pokémon-Fänger“. Was ihn außerdem schockiert: „Die war sicher noch keine 20 Jahre alt.“

Seitens der Polizei betont man, dass es im Stadtpark, er ist seit einigen Wochen gemeinsam mit dem Bahnhof Schutzzonen-Gebiet, bisher keine Beobachtungen in Richtung Prostitution gegeben hätte. Wahrnehmungen wie diese sollten der Polizei sofort gemeldet werden, was in dem Fall übrigens nicht geschehen ist. Die Zahl der Wegweisungen in den Schutzzonen hätte sich in den letzten Wochen laufend verringert, so ein erfahrener Beamter zur NÖN.