Radar für Radler in Innenstadt aufgestellt. Stadtführung stellt ab sofort eine mobile Radarbox für Rad- und Rollerfahrer auf. Kritik kommt von der Radlobby.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 26. November 2019 (04:41)
ÖVP-Stadtrat Franz Dinhobl und ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger mit dem Ordnungsdienst bei der Radarbox.
Weller

Ein „ewiges Thema“ der Innenstadt kocht neu auf: Das Radfahren in den Fußgängerzonen. Ausgelöst wurde das durch eine mobile Radarbox, die ab sofort punktuell in den Fußgängerzonen aufgestellt wird. Ähnlich wie bei den Auto-Radarboxen wird ein glückliches Gesicht (unter der erlaubten 5 km/h) oder unglückliches (über 5 km/h) Gesicht angezeigt – gestraft wird nicht.

ÖVP-Stadtrat Franz Dinhobl erklärt gegenüber der NÖN: „Wir erhalten immer wieder Beschwerden, deswegen haben wir uns dazu entschlossen, diese Aktion zur Bewusstseinsbildung zu starten.“ Diese Aktion sei nicht gegen Radfahrer gerichtet, „im Gegenteil“, so Dinhobl, „wir wollen Fahrräder in der Innenstadt, deswegen machen wir auch diese Bewusstseinsbildung.“ Die Radlobby sieht die Öffnung der Fußgängerzonen für Radfahrer positiv, „es ist auch wichtig, dass man Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung ergreift“, sagt Hannes Höller.

Allerdings sei die 5 km/h-Grenze nicht in der Straßenverkehrsordnung festgeschrieben, deswegen könnte es hier zu Irritationen kommen.

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