Stadion-Areal: Ergebnis des Ideenbewerbs präsentiert. Am Donnerstag haben Bürgermeister Klaus Schneeberger, Baustadtrat Franz Dinhobl und Sportstadtrat Markus Dock-Schnedlitz das Ergebnis des städtebaulichen Ideenwettbewerbs für das bestehende Stadionareal präsentiert.

Erstellt am 01. September 2016 (10:58)
Stadt Wiener Neustadt/Weller
Baustadtrat Franz Dinhobl, Bürgermeister Klaus Schneeberger und Sportstadtrat Markus Dock-Schnedlitz präsentieren den Siegerentwurf.

Aus den fünf vorliegenden Beiträgen hat das Preisgericht unter dem Vorsitz von Friedrich Zibuschka einstimmig den Entwurf des Architekturbüros Albert WimmerZT-GmbH in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplanungsbüro Martha Schwarz Partners Ltd. und dem Verkehrsplanungsbüro AXIS Ingenieurleistungen ZT-GmbH ausgewählt. Der zweite Preis ging an AllesWirdGut Architektur ZT GmbH aus Wien, der dritte an BJP Bläser & Jansen Partner aus Dortmund.

„Der Siegerentwurf sieht auf dem ca. 5,3 ha großen Areal ca. 49.000 m² Bruttogeschoßfläche mit knapp über 400 Wohneinheiten vor. Entscheidend für dieses Projekt waren die Vermeidung von Nutzungskonflikten und die Schaffung einer angenehmen Wohnsituation, ohne gleichzeitig auf die entsprechenden Lebensräume verzichten zu müssen. Die sehr guten Verkehrslösungen runden dieses Projekt ab. Auf Basis des Siegerentwurfs soll eine Überarbeitung des Flächenwidmungsplans sowie die Festsetzung von entsprechenden Bebauungsbestimmungen vorgenommen werden. Damit ist eine positive Entwicklung dieses Stadtteils garantiert“, informiert Stadtrat Dinhobl.

Achtzehn Büros um Teilnahme beworben

„Beeindruckend an diesem Ideenwettbewerb war die Tatsache, dass sich in der ersten Phase achtzehn Büros um eine Teilnahme beworben haben, darunter internationale Büros aus Deutschland, Großbritannien und Spanien. Diese Büros haben jeweils zwei Referenzprojekte, die sie bereits durchgeführt hatten, eingereicht. Auf Basis derer hat das Preisgericht eine Vorauswahl von fünf Bietern getroffen, die nun am eigentlichen Wettbewerb teilgenommen haben. Als Sportstadtrat ist es für mich wesentlich, dass mit der hier vorgeschlagenen Nutzung und dem damit zu erwartenden Verkaufserlös, die Realisierung des Stadionprojekts möglich werden kann“, so Dock-Schnedlitz.

Nun werden zügig die nächsten Schritte gesetzt. „Nach der Entscheidung des Preisgerichts, geht es uns nun um eine breite, transparente Information der Anrainerinnen und Anrainer. Daher wurde die zuständige Fachabteilung beauftragt, eine Informationsveranstaltung durchzuführen, wo das Siegerprojekt präsentiert wird, aber auch alle anderen Projekte ausgestellt werden. Parallel dazu starten wir die Suche nach Investoren, die dieses Areal im Sinne des ausgewählten Projekts entwickeln. Damit werten wir einerseits diese Wohngegend auf und schaffen andererseits die notwendigen Voraussetzungen, um den Startschuss für ein neues, zweckmäßiges Fußballstadion mit Jugendtrainingsplätzen geben zu können“, so Schneeberger.