Stadt zeigt desolate Seite des Fohlenhofs. ÖVP-Baustadtrat will Entwicklung des Fohlenhofs mit breiter Einbindung der Bevölkerung viel Zeit geben.

Von Josef Kleinrath. Erstellt am 20. Dezember 2016 (05:26)

Ein prachtvolles Natur-Kleinod am Rande des Akademieparks. Das sieht die Initiative zur Rettung des Fohlenhofs in dem Areal. Ein in den letzten Jahren heruntergekommenes, unansehnliches und nicht mehr benötigtes Betriebsareal sieht die Stadtregierung darin. „Für dieses Areal brauchen wir eine Lösung, die in den Akademiepark passt“, erklärt ÖVP-Stadtrat Franz Dinhobl, „jetzt schaut es dort aus wie in Ostrumänien. Vieles ist dort ja schon verbaut, wir wollen eine ansprechende Nutzung.“

Dass das Areal verwertet werden soll, daran lässt Dinhobl keinen Zweifel. Allerdings ist die Stadt auch gesprächsbereit, wie der Flächenwidmungsplan aussehen soll: „Der ist nicht unverrückbar.“ Deshalb werde dieser ja nicht im Jänner beschlossen. „Unser Budget hängt nicht von der Verwertung des Areals ab“, sichert er zu, dass sich die Stadt auch die nötige Zeit für Gespräche mit betroffenen nehmen wolle. Zeit, die auch schon vorher Sinn gemacht hätte, wie er gegenüber der NÖN auch einräumt.

Für die Stadt sei wichtig, dass im Fohlenhof nach Realisierung ein einheitliches Bild herrsche. Das wolle die Stadt mit Flächenwidmung und Bebauungsplänen gewährleisten. Was er sich nicht vorstellen kann: Dass das Bildungsprojekt kultur.GUT.natur im Fohlenhof bleiben könne: „Das ist eine gute Einrichtung, die wir auch weiterhin haben wollen, aber im Fohlenhof war es problematisch.“ Deshalb werde es weitere Gespräche geben.