Stadtgalerie: "Zeitlose Kunst" von Franz Erntl zu sehen. Bis 10. Juli sind in der Herzog Leopold-Straße Werke des 1990 verstorbenen Wiener Neustädter Künstlers ausgestellt.

Von Red. Wr. Neustadt. Erstellt am 13. Mai 2021 (09:00)
Kulturstadtrat Franz Piribauer mit Gotthard Fellerer und der Schwiegertochter des Künstlers, Hilde Erntl
Rudolf Wehrl

Erntl wurde 1902 in Sollenau als erstes von vier Kinder eines Bäckermeisters geboren, der Vater fiel 1916 im ersten Weltkrieg, die Mutter sorgte in weiterer Folge allein für die vier Kinder. Nach der Realschule in Wiener Neustadt besuchte Franz Erntl die Lehrerbildungsanstalt Wiener Neustadt, wo er 1922 maturierte.

1926 begann er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse Prof. Karl Sterrer (1886–1972), erhielt 1930 das Diplom zum akademischen Maler und noch im selben Jahr den vom Unterrichtsministerium gestifteten Österreichischen Staatspreis.

1962 wurde er mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich, 1978 mit dem des Landes Burgenland ausgezeichnet, war Mitglied des Rabnitztaler Malerkreises, der Wiener Neustädter Künstlervereinigung sowie des Burgenländischen Kunstvereins und einer der bedeutendsten Künstler Niederösterreichs und des Burgenlandes.

Kulturstadtrat Franz Piribauer (ÖVP) eröffnete die Ausstellung "Zeitlose Kunst" gemeinsam mit dem Initiator der StadtgalerieGotthard Fellerer sowie Franz Erntls Schwiegertochter Hilde Erntl.

Die Werke des Künstlers sind bis 10. Juli in der Stadtgalerie ausgestellt – jeweils Dienstag bis Freitag von 16 bis 18 Uhr sowie samstags und feiertags von 10 bis 18 Uhr.