Sulzgruber sucht Zeitzeugen für Forschung zu 1944/45. Projekt zu ungarisch-jüdischen Häftlingen, die in Neustadt Zwangsarbeiter waren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Februar 2020 (05:33)
Im Bereich Gymelsdorfer Gasse und Richtergasse gab es das größte der „Judenlager“.
zVg

In der Stadt gab es mehrere sogenannte „Judenlager“, das größte in der Gymelsdorfer Gasse (damals -straße) und Richtergasse. Bei den Zwangsarbeitern handelte es sich zum Großteil um Frauen und Jugendliche, die 1944 aus ungarischen Gemeinden nach Neustadt transportiert worden waren und die zumeist für Schutträumungen und Straßenreinigungen eingesetzt wurden.

Historiker Werner Sulzgruber: „Vielleicht leben noch Zeitzeugen, die sich an diese Lager und die dort Inhaftierten erinnern können. Auch die kleinsten Informationen sind relevant und können zu wichtigen Bausteinen werden.“ Zeitzeugen werden gebeten, sich zu melden: 0676/7366121, office@town-wiener-neustadt.at