Super-Investor für Leiner-Areal. Ehemaliges Möbelhaus gehört nun zum Immobilien-Imperium von Multimillionär Klemens Hallmann.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 12. November 2019 (06:00)

Der ehemalige Leiner-Standort in der Bahngasse wechselt den Besitzer – und zwar von einem Super-Investor zum anderen. Wie die NÖN erfuhr, hat Klemens Hallmann das Gebäude von Rene Benko erworben.

Unternehmer und Multimillionär Klemens Hallmann zählt zu den reichsten 100 Österreichern, die Hallmann Holding zu den größten privaten Immobilienbesitzern und -entwicklern des Landes.

"Man befindet sich derzeit noch in der Projektevaluierungsphase"

Seitens der Hallmann Holding wird der Deal gegenüber der NÖN bestätigt: „Die SÜBA AG, eine hunderprozentige Tochtergesellschaft der Hallman Holding International Investment GmbH, hat die Immobilie der ehemaligen Leiner-Filiale in der Bahngasse 17-21 in Wiener Neustadt erworben“, heißt es aus der Pressestelle.

Welche Pläne es für das ehemalige Möbelhaus gibt? „Bezüglich der zukünftigen Nutzung des Gebäudes befindet man sich derzeit noch in der Projektevaluierungsphase. Die Hallmann Holding und die SÜBA AG sind sich der besonderen Bedeutung des Gebäudes für den Standort Wiener Neustadt bewusst und arbeiten an einem Nutzungskonzept, das im Sinne der Stadt und ihrer Bewohner ist.“

Benkos Signa-Gruppe hatte im Sommer 2018 die Möbelkette Leiner/Kika übernommen, der Leiner-Standort in Wiener Neustadt wurde mit Jahresende geschlossen. Während der Landesausstellung wurden die Räumlichkeiten nahe der Kasematten zuletzt für eine Oldtimer-Ausstellung genutzt.