Untersuchungen abgeschlossen: Kein Gift im Grundwasser. EVN-Areal in der Werftgasse muss wegen Verunreinigungen saniert werden, das Grundwasser ist jedoch nicht betroffen. Keine Gefahr für Anrainer.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 20. Juni 2017 (04:20)
Baldauf
EVN-Sprecher Stefan Zach auf dem Gelände, wo früher Masten eingelassen wurden, um sie gegen die Witterung zu schützen.

Zwar ist dort längst Gras über die Sache gewachsen – aus der Welt ist sie damit aber nicht. In der Werftgasse (Döttelbachsiedlung) behandelte die EVN in den 50er-Jahren (damals NEWAG) Strommasten aus Holz gegen die Witterung.

Wie die NÖN berichtete, wurden auf dem Grundstück bei Voruntersuchungen Verunreinigungen wie etwa Teer im Boden nachgewiesen. Jetzt sind alle Untersuchungen abgeschlossen. Die gute Nachricht: „Die Grundstücke der Nachbarn sind nicht betroffen“, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach. Am Grundstück selbst wurden 40 Schürfungen durchgeführt, dazu vier tiefere Bohrungen.

Zudem wurde das Grundwasser an fünf verschiedenen Stellen mit Sonden untersucht. Das Ergebnis: Das Grundwasser ist nicht betroffen. Allerdings steht auf dem Grundstück jetzt eine Sanierung ins Haus, das verunreinigte Erdreich wird ausgetauscht. Begonnen soll damit im Winter 2017 werden, die Arbeiten sollen bis Mitte 2018 abgeschlossen sein.

„Wir wollen das ganze so anrainerverträglich wie möglich machen, etwa auch mit Wasser arbeiten, um große Staubentwicklung zu verhindern“, sagt Zach. Allerdings werde sich die EVN auch noch mit Informationen direkt an die Anrainer wenden.