Erstellt am 13. September 2016, 14:54

von APA Red

UVP für zweiten Teil der Ostumfahrung hat begonnen. Für den zweiten Teil der Ostumfahrung Wiener Neustadt ist die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gestartet.

BFK Baden / Stefan Schneider

Die UVP für die Verbindungsspange von der B60 zur Mattersburger Schnellstraße (S4) soll bis 2018 beendet sein. 2020 ist der Baubeginn geplant, 2022 die Verkehrsfreigabe, berichtete der Landespressedienst am Dienstag. Der Bau des fünf Kilometer langen Abschnitts kostet 32 Millionen Euro.

Der zweite Teil der Ostumfahrung würde "die Komplettierung des gesamten Umfahrungsringes um die Stadt Wiener Neustadt" bedeuten, wurde Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) zitiert, der das Projekt am Dienstag gemeinsam mit dem Wiener Neustädter Bürgermeister und NÖ ÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger vorstellte.

"Kritikpunkte geklärt und Konfliktpunkte gelöst"

Der Umfahrungsring besteht demnach aus der Südautobahn (A2) im Westen, der S4 im Süden, der B21 Nordspange im Norden und dem bereits umgesetzten ersten Teil der Ostumfahrung im Osten. Für die Ostumfahrung werde für 2030 eine Entlastung von rund 4.000 Fahrzeugen in Lichtenwörth und rund 10.000 Kfz in Wiener Neustadt prognostiziert.

Der zweite Teil der Ostumfahrung wisse "eine breite Bürgerbewegung hinter sich", sagte Schneeberger laut Aussendung. Er verwies darauf, dass im Zuge des UVP-Verfahrens auch "Kritikpunkte geklärt, Konfliktpunkte gelöst und Ängste genommen" würden.

Neben der Bürgerinitiative "Pro Ostumfahrung" gibt es auch eine Plattform "Ostumfahrung - so nicht". Anrainer haben Kritik u.a. an der geplanten Trassenführung geübt.