Wiener Neustadt vergibt wohl die letzte Chance. Wiener Neustadt muss das Halbfinale aller Voraussicht nach abschreiben. Bei den MGA Fivers kassierten die Damen aus der Allzeit Getreuen eine bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 24. Januar 2021 (13:25)
Wiener Neustadts Torfrau Reka Schneck konnte die Pleite in Wien nicht verhindern.
Malcolm Zottl

Es war ein Spiel mit vorentscheidendem Charakter, sowohl die MGA Fivers als auch Wiener Neustadt durfte sich im Rennen um die Play-offs keinen Patzer mehr erlauben. Die Wienerinnen rangieren zwar auf dem vierten Tabellenplatz - der für das Halbfinale reichen würde - doch MGA hat sechs Spiele mehr absolviert, als etwa Hypo NÖ. Nach Verlustpunkten waren die Wienerinnen somit sogar einen Zähler hinter Wiener Neustadt.

Hin und Her in der ersten Hälfte

Wiener Neustadt konnte wieder auf Spielmacherin Viktoria Kaiser zurückgreifen. Die Neudörflerin gab etwas mehr als einen Monat nach ihrer Knöchelverletzung ihr Comeback, erzielte prompt den ersten Treffer der Partie. Es sollte der Auftakt zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe sein. Insgesamt fünf Führungswechsel gab es im ersten Durchgang. Wiener Neustadt musste sich aber an der Nase nehmen, dass es nicht mit einer Führung in die Kabine ging. 15:13 lagen die Gäste vorne, kassierten in der letzten vier Minuten der ersten Hälfte aber drei Gegentreffer. Somit führte MGA mit 16:15.

MGA bringt Spiel unter Kontrolle

Eine Führung, die die Wiener Neustädterinnen nach der Pause nicht mehr ernsthaft attackieren konnten. MGA zog auf 20:17 davon und hatte auf die Zwischenspurts der Niederösterreicherinnen immer wieder die passende Antwort. Mit dem Treffer zum 30:24 war die Begegnung entschieden. Die letzten beiden Wiener Neustädter Tore blieben Ergebniskosmetik. Da halfen am Ende auch die neun Tore von Carina Stockhammer nichts. Jetzt gilt Wiener Neustadts Konzentration der Cup-Partie gegen Dornbirn. Bevor am 9. Februar die Herkulesaufgabe Hypo wartet.