Wahrzeichen: Kuckuck wieder fit. Die historische Kuckucksuhr in der Neunkirchner Straße wurde mit großem Aufwand von der Fachhochschule grunderneuert.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 06. September 2017 (05:52)
Die moderne Steuerung der Uhr, die von der FH gebaut wurde.
FH Wr. Neustadt/Repro NÖN

Seit Jahrzehnten erfreut die Kuckucksuhr in der Neunkirchner Straße nicht nur Kinderaugen. Im Alter von 60 Jahren musste der Kuckuck auf Kur – beim „Bunten Stadtfest“ am Wochenende wird die Rückkehr offiziell gefeiert.

Kulturstadtrat Franz Piribauer (ÖVP) bei der restaurierten Kuckucksuhr.
Philipp Hacker-Walton

„Der Kuckuck trägt seit Generationen ein Stück weit die Identität der Stadt“, sagt Kulturstadtrat Franz Piribauer zur NÖN, „daher hat sich die Stadt entschlossen, dieses Gut für die Zukunft zu sichern.“ Dass die Kuckucksuhr generalüberholt werden konnte, ist Studenten der Fachhochschule zu verdanken, die Projekte daraus machten: „Ohne die Kooperation mit der FH hätten wir uns das so nicht leisten können“, sagt Piribauer.

Denn anstatt das historische mechanische Werk zu erneuern, wurde eine moderne elektronische Steuerung entwickelt. Die komplette Elektronik sitzt nun auch im Gehäuse der Uhr – und nicht mehr in einem nahen Kellerlokal. Außerdem wurden Audiodateien mit dem Originalpfeifen und Gongs aus den 50er-Jahren neu erstellt. Insgesamt steckte die FH 280 Stunden in die Erneuerung.

Kostenpunkt: 6.000 Euro, die gänzlich von Unternehmern der Neunkirchner Straße gesponsert wurden. Die lokalen Firmen Christamentl und Benda sorgten für den optischen Aufputz des Gehäuses.

So titelte die NÖN im Jahr 1970, als Uhrmacher Felix Pichler die Uhr runderneuerte.
FH Wr. Neustadt/Repro NÖN