Wissenschaft hautnah. Ab März findet im Stadtmuseum eine inter - aktive Wissenschaftsausstellung über physikalische Phänome statt.

Erstellt am 11. Februar 2015 (08:54)
NOEN, Fotos: ScienceCenter-Netzwerk
Pendel können in Schwingung versetzt werden und zeichnen faszinierende Bilder in den Sand. Was passiert, wenn die Pendel durch eine bewegliche Feder miteinander gekoppelt werden? Diese und mehr Fragen beantwortet die interaktive Ausstellung »Wirkungswechsel«.

Die interaktive Ausstellung „grenzgenial“ im Stadtmuseum im Jahr 2012 war ein voller Erfolg – Grund genug für das Team um Museumsleiterin Eveline Klein, heuer erneut eine Ausstellung nach Wiener Neustadt zu holen, bei der Besucher Wissenschaft hautnah erleben können. In Kooperation mit dem ScienceCenter-Netzwerk eröffnet am 20. März „Wirkungswechsel“ im Stadtmuseum.

Die interaktive Wanderausstellung richtet den Blick auf den Zwischenraum, in dem sich wechselseitige Wirkungen entfalten - zwischen Menschen, Systemen und Materie. Physikalische, biologische, psychologische, technische, ökologische und soziale Interdependenzen werden als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung begreifbar. 19 interaktive Exponate laden ein, spielerisch in das Thema „Wechselwirkungen“ einzutauchen.

Ausstellung ist für alle Altersgruppen 

Spannende „hands-on“-Stationen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen machen Zusammenhänge erfahrbar, die durch wechselseitige Beeinflussung entstehen – angefangen bei einem Energiewandler, bei dem Besucher entdecken können, wie moderne Hybridmotoren in Autos funktionieren, über den Nachbau eines modernen Quantenlabors bis hin zu einigen optischen Täuschungen.

Die Ausstellung ist für alle Altersgruppen geeignet. Bei der Erkundung steht ein Team von Wissenschaftsvermittlern zur Seite – sie sollen helfen, Hemmschwellen abzubauen, machen neugierig und regen mittels Fragen zum Weiterdenken an.

Zu sehen ist die Ausstellung im Stadtmuseum von 20. März bis 5. Juli –  jeweils Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr. „Wir hoffen sehr, dass die Ausstellung wieder so ein großer Erfolg wird, wie ,grenzgenial‘ 2012“, so Eveline Klein.