Feuerwehr rettete bewusstlosen Mann und Tiere vor Brand. Am Sonntagmorgen alarmierten Passanten die Feuerwehr Wr. Neustadt, da aus einer Wohnung in der Ezelingasse dichter Rauch drang.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 01. Juli 2018 (11:07)
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Presseteam der Feuerwehr Wiener Neustadt

Während 30 Kameraden auf den Landesfeuerwehrwettkämpfen in Gastern die Feuerwehr Wiener Neustadt seit Freitag vertreten, rückten rasch vier Tanklöschfahrzeuge, eine Drehleiter und ein Kommandofahrzeug zum Einsatzort aus. 

Dort angekommen wurde sofort unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung und der routinemäßigen Personensuche begonnen.

Bewusstlosen aus Wohnung gebracht

Zwei Frauen konnten aus eigener Kraft aus der Wohnung flüchten. Ein bewusstloser Mann wurde vom Atemschutztrupp aus der Wohnung gebracht. Sofort wurde mit Erste Hilfe Maßnahmen begonnen. Auch die beiden Frauen wurden durch den Feuerwehrmedizinischen Dienst bis zum Eintreffen des durch die Feuerwehr alarmierten Roten Kreuzes versorgt. 

Katze starb bei Brand

Zwei Katzen und ein Hund wurden durch die Feuerwehrmitglieder gerettet. Eine Katze konnte nur noch tot geborgen werden. 

Mit einem Handfeuerlöscher wurde der Brand vor Eintreffen der Feuerwehr in Schach gehalten. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz mit einem Hochdruckrohr rasch gelöscht werden.

Brandursache wird ermittelt

"Die Erstlöschmaßnahmen mit dem Handfeuerlöscher zeigten Wirkung. Ohne diese Erstmaßnahmen wäre mehr Schaden durch den Brand verursacht worden", so Einsatzleiter Branddirektor Josef Bugnar.  Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen. 

Presseteam der Feuerwehr Wiener Neustadt

Der Mann wurde vom Notarzt übernommen und ins Krankenhaus Wiener Neustadt gebracht. Die beiden Frauen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ebenfalls durch das Rote Kreuz in das Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. 

30 FF-Mitglieder im Einsatz

Im Einsatz standen 30 ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder mit vier Tanklöschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Kommandofahrzeug. Das Rote Kreuz war mit drei Fahrzeugen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz.

Die Polizei sorgte mit zwei Streifenwagen für die notwendige Absperrung und Verkehrsumleitungen.  "Wie immer muss die Zusammenarbeit zwischen unseren Organisationen gelobt werden", erklärt Einsatzleiter Kommandant Josef Bugnar.