Wurst-Festival kommt gut an

Erstellt am 19. Juni 2022 | 05:39
Lesezeit: 2 Min
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Florian Stohr und Elena Schwarz sowie András Sosko und Bettina Schwarz spielen die beiden Elternpaare.
Foto: Steinbock
Im Theaterzelt bei Rinaldas Würstelstand darf derzeit viel gelacht werden.
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Erstmals lud „glashaus“ zum Wurst-Off-Theater-Festival bei Rinaldas Würstelstand und erstmals kooperierte man auch mit dem Neustädter Physical Theatre „LEMOUR“.

Den Auftakt machte am 8. Juni „glashaus“ mit „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza. Bettina Schwarz, András Sosko, Elena Schwarz und Florian Stohr spielen zwei Elternpaare, die sich über eine Schlägerei ihrer zwei Söhne zuerst gelassen und zivilisiert und dann zunehmend aufbrausend unterhalten. Die vier Schauspieler stehen auf einer minimalistischen Bühne und überzeugen mit viel Freude am Spiel.

Im Laufe des Stücks wird aber nicht nur die wahre Beziehung unter den Eheleuten, sondern auch die zu den Kindern entlarvt. Das Stück endet in einem fulminanten Chaos, wo viel Alkohol dafür sorgt, dass manches ausgesprochen wird, was nicht gesagt hätte werden sollen.

Die Premiere war ein Erfolg und auch die zweite Premiere am Montag, „Selbstliebe und andere Zwischenfälle“ sorgte für Lacher. Das Physical Theatre „LEMOUR“ aus Wiener Neustadt mit Miriam und Sarah Kerneza sowie Ben Petermichl, setzt dieses Mal mehr auf Slapstick und Clownerie. Die schweirige Aufnahme eines Fotos der drei Darsteller mit dem Selfie-Stick ist wirklich sehenswert.

Das Festival läuft noch bis 17. Juni: „Der Gott des Gemetzels“ ist noch heute, Mittwoch, und morgen, Donnerstag, zu sehen. Das Physical Theatre tritt am Freitag nochmals auf. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Infos: www.wurst-festival.at

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