Zaun gegen Spaziergänger bei Flugfeld-Kaserne. Areal neben der Badener Siedlung wird trotz Verbot immer wieder von Zivilisten betreten. 5,6 Kilometer langer Zaun in Prüfung, Grünfläche für Bevölkerung.

Von Mathias Schranz und Mathias Schranz. Erstellt am 12. September 2020 (04:42)
Das Betreten der militärischen Fläche ist verboten – allerdings wird dasVerbot nicht immer eingehalten.
Schranz

Läufer, Spaziergänger mit oder ohne Hunden, Motorrad- und Quadfahrer – all das sollte sich auf militärischem Sperrgebiet eigentlich nicht tummeln.

Laut dem Bundesheer ist aber genau das auf dem Areal der Flugfeld-Kaserne neben der Badener Siedlung der Fall.

„Um die Sicherheit im Betrieb des Flugplatzes gewährleisten zu können, müssen immer wieder Soldaten der Kaserne bzw. der Flughafenfeuerwehr ausfahren, um die Flug- und Manövrierflächen am Flugfeld zu kontrollieren“, erklärt Bundesheer-Sprecher Sebastian Schubert das Problem. Deswegen werde derzeit die Errichtung eines 5,6 Kilometer langen Zaunes rund um das Areal geprüft, allerdings sei dafür noch kein Budget genehmigt worden – deswegen sei auch noch keine Entscheidung getroffen worden. „Derzeit wird durch die zuständige Bau- und Liegenschaftsverwaltung die Machbarkeit geprüft“, so Schubert.

Bei Errichtung eines Zauns ist geplant, diesen im Bereich der Badener Siedlung (Bereich Wall-Ost des Flugplatzes) im Einvernehmen mit der Stadt zu gestalten, heißt es seitens des Heeres. Dabei wird auch geprüft, die Nutzung einer Grünfläche für die Bevölkerung zugänglich zu machen.