1.500 bei Festmesse. Neuer Altar und Gnadenbild wurden von Nuntius Zurbriggen geweiht.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 16. Juni 2014 (14:47)
Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, Pater Franz Hörmann (Superior von Sonntagberg) sowie Abt Petrus Pilsinger (v.l.) mit dem 400 Jahre alten, frisch restaurierten Gnadenbild vor dem Einzug in die Basilika. Foto: Kössl
NOEN, Kössl
50 Jahre Basilika minor und 400 Jahre Gnadenbild feiert man heuer am Sonntagberg. Am Dreifaltigkeitssonntag, 15. Juni, erlebten die Feierlichkeiten nun ihren bisherigen Höhepunkt.



Mit einem beeindruckenden Zeremoniell wurde das 400 Jahre alte, frisch restaurierte Gnadenbild wieder in den Hochaltar der Basilika eingesetzt. Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, nahm die Weihe des Altars und die Segnung des Gnadenbildes vor. Über 1.500 Besucher kamen, um dem Festgottesdienst beizuwohnen.

Zahlreiche Ehrengäste wie LH-Stv Sobotka und sein OÖ Amtskollege

Auch zahlreiche Ehrengäste aus Klerus, Politik, Wirtschaft und Kultur nahmen an den Feierlichkeiten teil, darunter auch Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, der gleichzeitig Obmann des Vereins Basilika Sonntagberg ist, sein oberösterreichischer Amtskollege Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bundesrat Bernhard Ebner, Landtagsabgeordneter Helmut Schagerl, der Sonntagberger Bürgermeister Thomas Raidl, Bezirkshauptmann Martina Gerersdorfer und Waidhofens Bürgermeister Wolfgang Mair.

Pater Franz Hörmann hieß neben den zahlreichen Ehrengästen ganz besonders die Jugend willkommen, die zahlreich am Sonntagberg erschienen war und für die Agape nach der Messe verantwortlich zeichnete.

Abt Pilsinger betonte Kraft und Einzigartigkeit des Sonntagbergs

Ganz besonders bedankte sich Pater Franz auch bei dem Südtiroler Bildhauer Lois Anvidalfarei, der den neuen Altar aus weißem Marmor gestaltet hat, und den Restauratoren des Gnadenbildes Elisabeth Scheel und Ilse Prenner. Herzliche Grüße richtete Pater Franz auch von Altabt Berthold Heigl aus, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnte.

Abt Petrus Pilsinger vom Stift Seitenstetten, zu dem der Sonntagberg gehört, betonte in seiner Festrede die Kraft und Einzigartigkeit des Sonntagbergs. Der neue Volksaltar füge sich perfekt in die Komposition von Jakob Prandtauer, Kremser Schmidt und Daniel Gran ein.

„Diese Basilika ist die wichtige Basis für die Renovierung dieser Kirche“

Der Obmann des Vereins Basilika Sonntagberg, Wolfgang Sobotka zeigte sich von der liturgischen Feier und der musikalischen Gestaltung durch die Singgemeinschaft Cantores Dei begeistert.

„Diese Basilika, voll mit begeisterten Menschen, ist die wichtige Basis für die Renovierung dieser Kirche und der Revitalisierung des gesamten Sonntagbergs“, so Sobotka in seiner Festrede. „Wir rufen alle dazu auf, diese Revitalisierung des zu unterstützen, um das Wahrzeichen des Mostviertels zu retten.“

Nuntius Zurbriggen überbrachte Grüße von Papst Franziskus. Die Eucharistie sei ein großes Geschenk Gottes, so der Nuntius, daher sei es wichtig, jeden Sonntag den Gottesdienst zu besuchen. Daran erinnere auch der neu geweihte Altar in der Basilika.