Großer Ärger und Bestürzung über Vandalenakte in Hollenstein

Erstellt am 02. Januar 2022 | 20:03
Lesezeit: 2 Min
Kalvarienberg war kurz vor dem Jahreswechsel Tatort mehrerer Sprayerschmierereien. Weiters sind der Zeitreisewaggon, mehrere Krippen und private Liegenschaften betroffen.
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Das alte Jahr endete in Hollenstein mit Bestürzung über insgesamt 20 Schadensmeldungen eines Vandalenaktes. Unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag der Vorwoche zugeschlagen und die Kapelle am Kalvarienberg und mehrere Stationen des Kripperlweges am Kalvarienberg mit Sprayfarbe verunstaltet sowie weitere Wände beschmiert.

Die Gemeinde veröffentlichte den Weg, den die Schmierfinken zurückgelegt haben dürften. Die rote Linie auf der Karte zieht sich vom südlich im Hammerbachtal gelegenen Treffenguthammer bis zum Zeitreisewaggon bei der Ybbsbrücke. Auf dieser Route machten sich unbekannte Täter in der Nacht von 29. auf 30. Dezember an insgesamt 20 Stellen an ihr Werk.

Fassungslosigkeit und pure Enttäuschung herrscht angesichts des massiven Vandalismus in der Gemeinde. „Leider wurden mehrere öffentliche Einrichtungen und Privateigentum Ziel von Vandalismus“, berichtet Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer.

„Ich bin einfach fassungslos und zutiefst enttäuscht! Mit welcher Absicht zerstört jemand fremdes Eigentum? Als wäre es in dieser Zeit für uns alle nicht schon sehr herausfordernd, werden durch solche Aktionen Wut und Ärger in der Bevölkerung zusätzlich geschürt!“, kann Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer die Motivation für diese Taten nicht nachvollziehen.

Kein Kavliersdelikt sondern eine Straftat

Die Ortschefin richtete sich mit der eindringlichen Bitte an alle, die auffällige Handlungen oder Personen beobachtet haben: „Bitte wenden Sie sich an die Polizeidienststelle Waidhofen/Ybbs oder das Gemeindeamt unter 07445/218. Vandalismus in diesem Ausmaß ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, welche unbedingt verfolgt und geahndet werden muss“, sagt Zebenholzer.

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