30 Mann im Einsatz. Eine Brandschutzübung wurde perfekt abgearbeitet. Die Ybbsitzer Feuerwehr bewies beeindruckend ihre Schlagkraft.

Erstellt am 25. Juni 2014 (07:01)
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30 Mann waren mit Atemschutz und Spezialbergeeinrichtungen bei der Übung in der NÖ Mittelschule Ybbsitz im Einsatz.

Das Szenario war der angenommene Albtraum: „Starke Rauchentwicklung im Keller. Wir evakuieren die Schule, drei Schüler werden vermisst“, meldete Direktor Leo Lugmayr um 9.27 Uhr telefonisch an die Kommandostelle der Ybbsitzer Feuerwehr, nachdem die Rauchmelder, ausgelöst von einer künstlichen Rauchanlage, die Schulsirenen zum Schrillen gebracht hatten.

Dieser Alarm setzte am Zwickeltag (Freitag, 20. Juni) nach Fronleichnam mehr als 30 Mann der FF Ybbsitz und vier Fahrzeuge in Bewegung. Minuten später rückten die Männer mit Atemschutz zur Menschenrettung in das verqualmte Innere der Schule vor. Gleichzeitig ließ Kommandant und Übungsleiter Leopold Herzog von zwei Hydranten aus Löschangriffe erarbeiten. Professionell und zügig verlief die Übung nach Plan.

Mit der Übungsannahme – erstmals im generalsanierten Schulgebäude – wurden gleichzeitig alle Melde- und Alarmeinrichtungen sowie die Hydranten getestet. Bürgermeister Josef Hofmarcher und Direktor Lugmayr zeigten sich beeindruckt: „Die Schlagkraft der Ybbsitzer Feuerwehr ist beeindruckend.“