93-Jährige in letzter Minute gerettet. Frau lag in Wohnung, während Topf am Herd verschmorte. 93-Jährige konnte selbst via Notrufuhr Hilfe rufen.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 16. Juni 2014 (14:52)
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Zu einem Wohnungsbrand in die Waidhofner Schöffelstraße wurde die Freiwillige Feuerwehr am Freitag, 13. Juni, gegen 7.45 Uhr gerufen.

Gestürzt und nicht mehr hochgekommen

Eine 93-jährige Frau, die dort alleine in einer Wohnung lebt und von der Volkshilfe betreut wird, hatte am Vorabend einen Topf mit Wasser auf den Herd gestellt, um Wäsche auszukochen. Danach schlief sie ein.

Als sie wieder munter wurde, stürzte die Frau. Sie schaffte es nicht mehr hochzukommen und blieb auf dem Boden liegen. Währenddessen kochte der Topf mit Wasser so lange, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft war. Der Topf begann zu schmoren, wodurch sich starker Rauch entwickelte.

Notrufuhr verhinderte das Schlimmste

Zum Glück verfügte die 93-Jährige über eine Notrufuhr am Handgelenk. Mittels derer verständigte sie die Rettungsleitzentrale, die wiederum die Feuerwehr alarmierte. Diese war umgehend vor Ort, zeitgleich mit der Betreuerin, die gerade kam, um Nachschau zu halten. Die Wohnung war zu diesem Zeitpunkt bereits stark verraucht.

Rasch gelang es den Einsatzkräften, die Rauchentwicklung einzudämmen. Für die 93-jährige Bewohnerin ging die Angelegenheit zum Glück glimpflich aus. Sie blieb gänzlich unverletzt. Etwas länger noch und die Sache hätte ganz anders ausgehen können.

Die Feuerwehrmänner entlüfteten noch die Räumlichkeiten, bevor sie wieder einrücken konnten.