Aktiv für das Klima. Das Land Niederösterreich und Waidhofen feierten die 20-jährige Mitgliedschaft sowie die Partnerschaft mit den FOIRN.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 11. Juni 2014 (06:01)
NOEN, Christa Hochpöchler
Freunde und Wegbegleiter des Klimabündnisses: Hermann Wagner, Erich Abfalter, Martina Nagl, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Vizebürgermeister Anton Lueger, Präsidentin der FOIRN Almerinda Ramos de Lima, Adolf Reichartzeder, Abgeordneter Anton Kasser, Brasilienexperte Johann Kandler, Peter Molnar und Petra Schön (v.l.).Foto: Christa Hochpöchler
„Global denken – lokal handeln“, so lautete das Motto des im Jahr 1990 in Frankfurt gegründeten Klimabündnisses. Bereits ein Jahr später trat das Land Niederösterreich und in weiterer Folge Waidhofen der globalen Partnerschaft bei.

Spannendes Impulsreferat mit „Rückblick“ auf 2044

1.600 Gemeinden aus 20 europäischen Ländern bilden ein Netzwerk, mit dem Ziel, in Europa Klimaschutzmaßnahmen zu treffen und in Südamerika den Regenwald zu schützen. Österreich unterstützt seit 1993 die indigenen Völker am Oberen Rio Negro; dort bilden 90 lokale Vereine indigener Gemeinschaften die FOIRN.

Beim Klimabündnis-Fest im Kristallsaal des Rothschildschlosses konnten Peter Molnar und Petra Schön vom Klimabündnis die Präsidentin der FOIRN begrüßen. „Die Partnerschaft, die wir aufgebaut haben, hilft uns auf beiden Seiten“, bedankte sich Almerinda Ramos de Lima für die langjährige Unterstützung.

Nach einer Diskussionsrunde über die Auswirkungen von Handlungen in Niederösterreich am Rio Negro gab es von Martin Kirchner ein interessantes Impulsreferat. Er blickte quasi aus dem Jahr 2044 zurück und zeigte auf, wie der Klimawandel wieder rückgängig gemacht werden könnte – mit neuen Versorgungsstrukturen und einem nachhaltigen Lebensstil. Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung von Auszeichnungen an Wegbegleiter des Klimabündnisses.