Blasmusik zum Osterfest: Musikkapelle spielte auf. Musikkapelle Allhartsberg spielte unter der Leitung von Martin Schwarenthorer ein brillantes Konzert.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 25. April 2019 (06:12)

Musikalisch wie 38 Jahre zuvor war das Osterkonzert der Trachtenmusikkapelle Allhartsberg in vielerlei Hinsicht. Kapellmeister Martin Schwarenthorer und sein Vize Markus Mistelbauer setzten bei der Stückauswahl auf moderne, konzertante und zeitgenössische Blasmusik.

Erst bei den Zugaben zeigte das Orchester mit der Komposition „Weintrinkermarsch“, dass auch die traditionelle Blasmusik ihren Stellenwert hat. Die Partitur zu diesem Marsch hat Ilse Harreither anlässlich ihres 50. Geburtstags, bei dem das Orchester groß aufspielte, gekauft und der Trachtenmusikkapelle geschenkt. Das Publikum war begeistert.

Seinen dritten Auftritt als Moderator hatte Wolfgang Voglauer, der Obmann des Fußballvereins Allhartsberg. Für seine humorvollen und inhaltlich wertvollen Beiträge bekam er vom Publikum großen Applaus.

Begonnen wurde das Konzert mit dem „Triumph-Marsch“ aus der Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi. Bei der „Teddy Polka“ zeigte der Solist Julian Tatzreiter auf der Tuba sein großes Können.

Natürlich standen wieder zwei Konzertbewertungsstücke am Programm: zum einen „Im Zeichen der Freiheit“ von Manfred Sternberger und zum anderen „Olympica“ von Jan Van der Roost. Mit diesen beiden Stücken zeigte das 70-köpfige Orchester dem Publikum, dass man spielerisch große Leistung vollbringen kann. Nicht umsonst erhielt Kapellmeister Martin Schwarenthorer sechsmal mehr als 90 Punkte bei Konzertwertungen und somit die silberne Dirigentennadel.

Für die Saaldekoration zeichnete wie schon die Jahre zuvor „Blumen-Resi“ Theresia Streißelberger verantwortlich.

Eines war erkennbar: Die neue Generation brillierte mit neuem Ton, den das begeisterte Publikum mit frenetischem Applaus honorierte.