Güterweg wurde fertiggestellt. Der rund einen Kilometer lange Güterweg Hochaigen in Allhartsberg wurde um 220.000 Euro erneuert und am vergangenen Donnerstag seiner Bestimmung übergeben.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 17. Januar 2020 (04:34)
Gemeinderat Roland Gruber, Gerhard Lesiak, Gemeinderat Leopold Kromoser, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Maria und Sonja Aigner, der Sprecher der betroffenen Nutznießer Franz und Anna Punzengruber sowie Bürgermeister Anton Kasser und Projektleiter Alexander Donabauer (v.l.) übergaben den erneuerten Güterweg Hochaigen seiner Bestimmung.
Heribert Hudler

„Wege sind die Voraussetzung für die Bewirtschaftung der bäuerlichen Betriebe, für die Pflege der Kulturlandschaft sowie für die Erhaltung ihrer kulturellen Werte. Die ländliche Verkehrserschließung zählt somit zu den wichtigsten Maßnahmen zur Schaffung angemessener Lebensbedingungen im ländlichen Raum“, sagte Landeshauptfrau Stellvertreter Stephan Pernkopf am vergangenen Donnerstag, anlässlich der offiziellen Übergabe des Güterweges Hochaigen in Hiesbach, Gemeinde Allhartsberg.

Der Güterweg musste erneuert werden, da der bestehende Weg 40 Jahre alt war und daher nicht mehr den heutigen Anforderungen für Hofzufahrten entsprach. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden Kurvenradien entschärft und an die heutigen Anforderungen angepasst. Weiters wurde eine geordnete Wasserableitung und -sicherung durch die Umsetzung des Projektes gewährleistet. Der Projektleiter der Abteilung Güterwege Alexander Donabauer berichtete, dass man durch eine Recyclingbauart umwelt- und ressourcenschonend gearbeitet habe.

Der Güterweg Hochaigen hat eine Länge von 1.020 Metern. Seine Erneuerung kostete rund 220.000 Euro. Die Finanzierung wurde wie folgt aufgeteilt: 27 Prozent aus EU-Mitteln, 17 Prozent Bundes- und 11 Prozent Landesmittel. Der Gemeindeanteil beträgt 25 Prozent und die fünf Interessenten müssen 20 Prozent berappen.

In Allhartsberg habe man rund drei Kilometer Schotterwege und 75 Kilometer Asphaltwege, informierte Bürgermeister Anton Kasser.