Trauer um Wirt (52): „Lieber Klaus, pfiat di Gott“. Familie, Freunde, Wegbegleiter und zahlreiche weitere Bürger nahmen in Allhartsberg Abschied von Klaus Hausberger (52), der am Montag, 26. April, friedlich eingeschlafen ist.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 06. Mai 2021 (03:57)

Wenn ein geliebter Mensch so plötzlich geht, ist es oft schwer, die passenden Worte zu finden. Wenn man das Leben von Klaus Hausberger im Rückblick betrachtet, bekommt man einen sehr guten Eindruck, was für ein liebevoller, lustiger und aufrichtiger Mensch er war.

Der beliebte Gastwirt Klaus Hausberger ist am Montag, 26. April, in den Morgenstunden friedlich eingeschlafen.

Der Schmerz, einen allseits beliebten Menschen zu verlieren, ist nicht nur für die Familie ein schwerer Schicksalsschlag, sondern auch für die Stammgäste und die vielen anderen, die gerne in das Gasthaus und in das Geschäft der Familie Hausberger gehen. Daher kamen sehr viele Gäste, Freunde, Wegbegleiter und Menschen am vergangenen Samstag, 1. Mai, in den Rudolfsaal der Trauerhilfe Beer, um von Klaus Hausberger Abschied zu nehmen und der Familie ihre Betroffenheit zu bekunden.

„Tod hat auch uns schwer getroffen“

Für die Bestatter Maria und Rudolf Beer waren diese Verabschiedung und das Begräbnis nicht einfach: „Wir begleiten viele Menschen auf ihrem letzten Weg, doch der Tod von Klaus Hausberger hat auch uns schwer getroffen“.

Große Trauer herrscht auch bei den Mitgliedern der Feuerwehr Hiesbach mit ihrem Kommandanten Hubert Hausleitner. „Du bist seit dem Jahr 2000 bei uns in der Feuerwehr als Verwalter tätig gewesen und deine Art, wie du den Dienst ausgeübt hast, war immer vorbildlich. Als Gast und Freund deines Hauses kann ich in meiner Betroffenheit nur sagen, wir haben dich als unser Wirt des Vertrauens leider für immer verloren“, sagte Hausleitner.

Danach verabschiedeten sich die Mannschaft der Feuerwehr Hiesbach und auch viele Florianis von den Nachbarwehren. Sie waren am Freigelände der Trauerhilfe Beer angetreten und gingen jeweils zu zweit in den Rudolfsaal, um von ihrem Verwalter die letzte Ehre zu erweisen. Ein kleines Ensemble der Trachtenmusikkapelle Allhartsberg intonierte das Musikstück „Ich hatte einen Kameraden“.

Zuvor verabschiedete sich der gesamte Gemeinderat mit Bürgermeister Anton Kasser, der in seiner Ansprache betonte, dass Hausberger von 2000 bis 2005 als Gemeinderat tätig war und in allen Bereichen ein Gesprächspartner auf Augenhöhe war. Bei einem kleinen Wortgottesdienst, der von Diakon Johann Braunshofer mit verbindenden Worten abgehalten wurde, nahmen auch die Bandmitglieder der Gruppe „Cadillac“ und Musikfreunde mit einigen Songs Abschied.

„Klaus Hausberger war ein Mann mit Ecken und Kanten. Aber er stand stets zu seinem Wort und hinter dem, was er sagte. Sein größter Stolz war immer seine Familie. Der Zusammenhalt innerhalb der Familie war ihm sehr wichtig. „Lieber Klaus, wir danken dir für all die schönen Momente und Gespräche, mit denen du unser aller Leben bereichert hast. Lieber Klaus, pfiat di Gott“, schrieb sein Patenkind Lisa, die seinen Lebenslauf verfasste.

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