Architekt wird gesucht. Sicherheitszentrum / Gemeinsames Haus für Polizei, Feuerwehr und Lebenshilfe bei Lokalbahnhof schreitet voran. Raumbedarf geklärt. Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 24. April 2014 (00:00)
Stadtrat Werner Krammer, Polizeikommandant Peter Herzog, Roland Ekker von der FF Waidhofen-Stadt, Stadträtin Beatrix Cmolik und Bürgermeister Wolfgang Mair (v.l.) besichtigten das Gelände.
NOEN, WVP

WAIDHOFEN / Die Realisierung eines Waidhofner Sicherheitszentrums beim Lokalbahnhof rückt näher. Wie berichtet, sollen hier künftig Feuerwehr und Polizei unter einem Dach vereint werden. Auch Wohnräume für die Lebenshilfe sind angedacht.

Zuletzt musste der Raumbedarf für die Polizei nochmals vergrößert werden, da durch die bevorstehende Schließung des Polizeipostens Hollenstein sechs Polizisten zusätzlich von Waidhofen aus ihren Dienst versehen. Mittlerweile ist der Raumbedarf geklärt und alle Projektpartner haben entsprechende Vorverträge unterzeichnet. Vom Projektträger, der Waldviertler Bau- und Siedlungsgenossenschaft wurde, nun ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Die Jurysitzung findet am 7. Mai statt. „Mit der Postenzusammenlegung ist dieses Zentrum für die Polizei noch wichtiger geworden“, sagt Bürgermeister Wolfgang Mair. „Und für das Ybbstal sind die Lebenshilfe-Wohngruppen nahezu unverzichtbar“, ergänzt Stadträtin Beatrix Cmolik. Auch bei der Feuerwehr herrscht Handlungsbedarf. Die jetzige Raumsituation ist vor allem im Hinblick auf die Fahrzeuge absolut unbefriedigend.

Erste Finanzierungsgespräche mit dem Land Niederösterreich seien bereits geführt worden, so Finanzstadtrat Werner Krammer. „Dabei haben uns Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka und Landesrätin Schwarz bestmögliche Unterstützung zugesagt.“ Nach der Auswahl des Architekten soll zügig an der Einreichung gearbeitet werden, damit eventuell noch heuer mit dem Bau begonnen werden kann. „Ich bin froh, dass hier endlich konkrete Schritte gesetzt werden. Die Vorarbeiten dauern nun doch schon einige Zeit. Es wird Zeit, dass sich etwas bewegt“, so Mair.